Gottesdienst Matth. 8, 5-13
Gnade und Friede sei mit euch,
von Gott unserem Herrn.
Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst heute am III. Sonntag nach dem Epiphaniasfest. Vom Kirchenjahr her ist dieser Sonntag mit dem Thema der Überwindung von Grenzen verbunden. So heißt es im Wochenspruch: Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. (Lk. 13, 29) und auch in der Predigt geht es um eine Geschichte, in der Menschen aus verschiedenen Völkern und Kulturen aufeinander treffen. Denn Gottes Heil gilt nicht nur den Menschen in einem Land, sondern den Menschen auf der ganzen Welt.
Lasst uns beten:
Barmherziger Gott
Wir Menschen sind begrenzt
in dem, was wir uns vorstellen können,
in dem, was wir tun können,
und in dem, was wir fühlen können.
Wir Menschen sind begrenzt
in dem, was wir uns vorstellen können,
in dem, was wir tun können,
und in dem, was wir fühlen können.
Wir brauchen auch viele dieser Grenzen,
sonst würde unser Leben zerfließen.
sonst würde unser Leben zerfließen.
Auf der anderen Seite jedoch,
engen uns diese Grenzen auch immer wieder ein.
Wir stoßen uns an ihnen
wir reiben uns und verlieren Kraft und Hoffnung.
engen uns diese Grenzen auch immer wieder ein.
Wir stoßen uns an ihnen
wir reiben uns und verlieren Kraft und Hoffnung.
So kommen wir zu dir Gott
mit unserem begrenztem Leben
und wir bitten dich:
mit unserem begrenztem Leben
und wir bitten dich:
Schenke uns Weite,
damit wir uns nicht in uns selbst einigeln,
sondern wir immer wieder über unseren Tellerrand hinaussehen.
damit wir uns nicht in uns selbst einigeln,
sondern wir immer wieder über unseren Tellerrand hinaussehen.
Schenke uns Gnade,
damit wir mit unseren Grenzen
und den Grenzen anderer,
barmherzig umgehen.
damit wir mit unseren Grenzen
und den Grenzen anderer,
barmherzig umgehen.
Und schenke uns Schutz,
dort, wo andere unsere Grenzen missachten,
damit unser Leben bewahrt bleibt.
dort, wo andere unsere Grenzen missachten,
damit unser Leben bewahrt bleibt.
Steh uns so bei,
Jetzt und in Ewigkeit. Amen.
Jetzt und in Ewigkeit. Amen.
Wir hören als Lesung die Geschichte vom Hauptmann von Kapernaum aus dem 8. Kapitel des Matthäusevangeliums. Dort heißt es:
„Als Jesus nach Kapernaum kam, da trat ein Hauptmann (der römischen Armee) an ihn heran und bat ihn um Hilfe. „Herr!" sagte er, „mein Knecht liegt gelähmt bei mir zu Hause und hat furchtbare Schmerzen!"
Da sprach Jesus zu ihm: „Ich will kommen und ihn gesund machen!"
Der Hauptmann aber antwortete und sprach: „Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehst, sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund! Denn auch ich bin ein Mensch, der höheren Befehlen untersteht und kann umgekehrt meinen Soldaten Befehle erteilen; und wenn ich zu einem sage: „Geh!" dann geht er; und wenn ich zu einem anderen sage: „Komm!" dann kommt er; und wenn ich meinem Knecht befehle: „Tu das!" dann tut er es auch."
Als Jesus das hörte, staunte er und sprach zu den Menschen, die ihm nachfolgten: „Wahrlich, ich sage euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel bisher noch nirgends gefunden. Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und im Himmel mit Abraham und Isaak und Jakob an einem Tisch sitzen. Aber die Menschen, die bisher Kinder des Himmels waren, werden in die Finsternis hinaus gestoßen. Dort wird sein Jammern und Zähneklappern."
Da sprach Jesus zu ihm: „Ich will kommen und ihn gesund machen!"
Der Hauptmann aber antwortete und sprach: „Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehst, sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund! Denn auch ich bin ein Mensch, der höheren Befehlen untersteht und kann umgekehrt meinen Soldaten Befehle erteilen; und wenn ich zu einem sage: „Geh!" dann geht er; und wenn ich zu einem anderen sage: „Komm!" dann kommt er; und wenn ich meinem Knecht befehle: „Tu das!" dann tut er es auch."
Als Jesus das hörte, staunte er und sprach zu den Menschen, die ihm nachfolgten: „Wahrlich, ich sage euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel bisher noch nirgends gefunden. Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und im Himmel mit Abraham und Isaak und Jakob an einem Tisch sitzen. Aber die Menschen, die bisher Kinder des Himmels waren, werden in die Finsternis hinaus gestoßen. Dort wird sein Jammern und Zähneklappern."
Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: „Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast."
Und zur selben Stunde wurde sein Knecht gesund."
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen.
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen.
Gott segne reden und hören. Amen.
Liebe Gemeinde,
Es geht heute um Grenzen - und darum, dass Gott uns Menschen hilft, unsere Grenzen zu erweitern, so dass wir Neues in unserem Leben zu lassen. Einer, der dies in besonderer Weise tat, war Jesus. Er ließ viel Neues zu. Er war ein Grenzgänger, der immer auf der Suche war nach dem Leben und seiner Kraft.
Es geht heute um Grenzen - und darum, dass Gott uns Menschen hilft, unsere Grenzen zu erweitern, so dass wir Neues in unserem Leben zu lassen. Einer, der dies in besonderer Weise tat, war Jesus. Er ließ viel Neues zu. Er war ein Grenzgänger, der immer auf der Suche war nach dem Leben und seiner Kraft.
Doch wie sich muss er - und seine Freunde - wohl gefühlt haben, als sie sich auf ihrem Rückweg nach Kapernaum, der Stadt, in der viele von ihnen eine Heimat gefunden hatten plötzlich einem Hauptmann der römischen Besatzungsmacht, einem Zenturio, der mit seinem Wort über 100 Soldaten befehlen konnte, gegenübersahen?
„Was will der von uns, dass er so allein auf uns zukommt?", dachte vielleicht einer der Jünger. Und ein anderer: „Wo sind seine Soldaten? Sind sie versteckt, irgendwo hinter den Häusern und warten nur darauf, über uns herzufallen ?"
Aber der Mensch
ist des Menschen
bangste Begegnung.
ist des Menschen
bangste Begegnung.
Mit diesen Worten drückt die Dichterin Hilde Domin die Spannung aus, die entstehen kann, wenn Menschen unterschiedlichster Art aufeinander treffen. Mit einem solchen Bangen, wie es Hilde Domin beschreibt, fängt auch die Geschichte vom heutigen Sonntag an. Sie beginnt voller Spannung, voller An-Spannung, bevor überhaupt das erste Wort fällt.
Denn zwei Welten treffen in dieser Begegnung zwischen Jesus und dem römischen Hauptmann aufeinander. Zwei Welten, die in der damaligen Zeit säuberlich getrennt waren. Eine Linie des Hasses lief zwischen diesen Welten, ja, Kämpfe fanden statt, mit Anschlägen von Widerstandskämpfern auf der einen Seite, und Übergriffen und Racheaktionen der Römer auf der anderen.
Die einen hatten die Macht, die anderen fühlten sich im Recht. Doch dort, wo Macht und Recht miteinander im Streit liegen, geht schnell beides verloren. Was bleibt, ist die Gewalt. Was bleibt ist der Hass.
Fremd ist uns das ja auch heute nicht. Auch da bleibt bei vielen Konflikten am Ende nur die Gewalt und der Hass übrig.
Doch zurück zu dem Hauptmann und zu Jesus, die sich damals vor der Stadt gegenüber standen.
Auf der einen Seite steht der Hauptmann. Er steht für die Macht. Schließlich kann er in seinem Gebiet frei über Leben und Tod entscheiden.
Auf der anderen Seite steht Jesus mit einer bunt durcheinandergewürfelten Schar von Männern, Frauen, und vielleicht sogar Kindern.
Beide Seiten stehen sich gegenüber. Und wo vorher vielleicht noch fröhliche Worte zu hören waren, wird es plötzlich still. Ja, man hätte ein Blatt gehört, das vom Baum fällt, so leise war es plötzlich. Alle sind angespannt. Alle warten auf das erste Wort, das dieser außergewöhnlichen Begegnung eine Richtung gibt.
Aber der Mensch
ist des Menschen
bangste Begegnung.
ist des Menschen
bangste Begegnung.
Das Leben kann manchmal unendlich bang sein. Voller Angst. Und Anspannung. Aber dann kommen die ersten Worte und sie lösen diese Spannung auf. Denn kein Befehl erklingt und auch kein Kommandoton. Statt dessen hören die Freunde Jesu eine Bitte. Und der Ton dazu klingt fast unterwürfig.
„Herr", spricht der Hauptmann Jesus an, „mein Knecht liegt gelähmt bei mir zu Hause und hat furchtbare Schmerzen!"
Worte können erleichtern. Worte können dazu führen, dass Lasten von einem fallen. Worte können die Angst von einem nehmen. Denn dort, wo gesprochen werden, da greift man nicht zu den Waffen. Wo Worte sind, da ist noch Hoffnung.
„Herr, mein Knecht liegt gelähmt bei mir zu Hause und hat furchtbare Schmerzen!"
Der Hauptmann hat ein Problem, deshalb ist er zu Jesus gekommen. Mit jedem Wort, das er spricht, fällt etwas von Fratze der Gewalt von dem Gesicht des Hauptmanns ab, welche die Menschen aufgebaut haben, und ein ganz normaler Mensch wird dahinter sichtbar. Da ist kein Hauptmann mehr, kein Feind, der einen angreifen will, sondern da steht jemand, der Hilfe braucht. Nicht für sich, sondern für jemanden anderen. Für einen Untergebenen. Für ihn lehnt sich der Hauptmann so weit aus dem Fenster. Er legt seine Macht ab, seine Gewalt, geht los ohne Netz und doppelten Boden. Blamage und Pleite bleiben im Bereich des Möglichen. Doch das alles kümmert den Hauptmann nicht. Was ihn kümmert, ist dagegen sein kranker Knecht.
„Herr, mein Knecht liegt gelähmt bei mir zu Hause und hat furchtbare Schmerzen!"
Wie wird Jesus reagieren? Läßt er diesen Menschen stehen, der sich so weit vorgewagt hat? Ja, geht er an ihm vorbei, so, als hätte er die Frage nicht gehört? Oder spricht er mit ihm?
Die Menschen sind wieder voller Spannung, doch jetzt hat sich die Spannung verschoben, weg vom Hauptmann, hin zu Jesus. Und wieder warten alle auf ein Wort, das die Spannung löst. Wie wird Jesus reagieren. Lehnt der die Bitte des Hauptmanns brüsk ab? Schließlich gehört der Hauptmann zur römischen Besatzungsmacht, unter der alle zu leiden haben. Oder aber überschreitet Jesus die unsichtbare Grenze?
„Ich will kommen und ihn gesund machen!"
Worte bauen Brücken. Worte können heil machen. Worte können erleichtern. So dass die Hoffnung wächst: alles wird gut.
Doch der Hauptmann zögert. Er weiß, was Jesus ihm da anbietet, ist mehr, als er annehmen kann. Und er hat die Größe, in diesem Moment, wo die Erfüllung seiner eigenen Wünsche scheinbar so nah ist, nicht an sich selbst zu denken, sondern an den anderen und an das, was dieser bereit ist, auf sich zu nehmen. Er weiß, kein Jude wäre bereit, das Haus der römischen Besatzungsmacht zu betreten. Er weiß, wer es trotzdem tut, muß mit Ausgrenzung rechnen, mit Verachtung, bis hin zum offenen, blanken Hass. Was also geschieht, wenn Jesus ihm nicht nur in ein römisches Haus, sondern sogar ins römische Militärlager folgt, das vor der Stadt Kapernaum steht?
So kommt er schließlich mit einer Idee, die aus seiner eigenen Welt, der Welt des Militärs, stammt. Er hat in seinem Beruf die Erfahrung gemacht, wie wirksam Worte sein können. Er braucht nur zu sagen: „Komm!" und er weiß, dass sein Untergebener sofort kommen wird. Und wenn sein eigener Vorgesetzter zu ihm sagt: „Geh!", so weiß er, dass er sofort auf den Hacken kehrtmachen wird, um sich auf den Weg zu machen. Und erst recht weiß er aus seinem eigenen Verhältnis mit seinem jetzt kranken Knecht, dass er nur zu sagen braucht: „Tu dies!" und schon geschieht es.
Worte können unter bestimmten gesellschaftlichen Umständen sehr wirksam sein. Sie sind nicht leer, sondern sehr effektiv - dies alles weiß der Hauptmann. Und so spricht er mit Jesus, wie er das Leben versteht und bittet:
„Herr, sage du nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund."
Nur ein Wort, will der Hauptmann. Denn er weiß, dass so ein Wort nicht umsonst gesprochen ist. Er weiß, dass Worte mehr sind, als dass sie auf den ersten Blick scheinen. Dieses Wissen ist uns Menschen heute manchmal verlorengegangen. In dieser Geschichte taucht dieses Wissen wieder auf, wie auch in manchen Märchen, wo es auch nur auf ein Wort ankommt, das zur rechten Zeit gesprochen wird. Auch in manchen Gedichten kann man davon hören, wie zum Beispiel bei Hilde Domin, von der ich zum Eingang bereits einige Worte zitiert habe. In einem anderen Gedicht - Unaufhaltsam - heißt es bei ihr:
Das eigene Wort
wer holt es zurück,
das lebendige
eben noch ungesprochene
Das eigene Wort
wer holt es zurück,
das lebendige
eben noch ungesprochene
Wort?
Wo das Wort vorbeifliegt
verdorren die Gräser,
werden die Blätter gelb,
fällt Schnee.
Ein Vogel käme wieder.
Nicht dein Wort,
das eben noch ungesagte,
in deinem Mund.
Du schickst andere Worte
hintendrein,
Worte mit bunten, weichen Federn.
Das Wort ist schneller,
das schwarze Wort.
Es kommt immer an.
Es hört nicht auf,
anzukommen.
verdorren die Gräser,
werden die Blätter gelb,
fällt Schnee.
Ein Vogel käme wieder.
Nicht dein Wort,
das eben noch ungesagte,
in deinem Mund.
Du schickst andere Worte
hintendrein,
Worte mit bunten, weichen Federn.
Das Wort ist schneller,
das schwarze Wort.
Es kommt immer an.
Es hört nicht auf,
anzukommen.
Besser ein Messer als ein Wort.
Ein Messer kann stumpf sein.
Ein Messer trifft oft
am Herzen vorbei.
Nicht das Wort.
Ein Messer kann stumpf sein.
Ein Messer trifft oft
am Herzen vorbei.
Nicht das Wort.
Am Ende ist das Wort,
immer
am Ende
das Wort.
immer
am Ende
das Wort.
„Am Ende ist das Wort" so endet ihr Gedicht. Und mit ihm wird deutlich, dass es darauf ankommt, welches Wort am Ende bleibt. Ist es schwarz, dunkel, voller Hass? Oder licht und hell, voller Liebe und Hoffnung? .
Der Hauptmann in unserer Geschichte weiß, dass er mit seinen Worten ans Ende gekommen ist, weil seine Worte nur den Tod, aber nicht das Leben bringen können. Deshalb hat er seinen ganzen Mut zusammengenommen und ist zu Jesus gekommen, allein, ohne Schutz, ohne Sicherheitsleine, um andere Worte zu hören, Worte des Lebens, nicht des Todes.
„Herr, sage du nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund."
Mit diesen Worten beweist der Hauptmann sein Vertrauen. Wie auch sein Gespür, für die Situation, in der Jesus sich befindet.
Beeindruckend ist das. Und so ist es kein Wunder, dass Jesus diesen Hauptmann, diesen Zenturio, der auf der anderen Seite steht, den Menschen damals als Vorbild vor Augen gestellt hat: sein Handeln hat Zukunft. In ihm wird wahrer Glaube sichtbar. In seiner Haltung werden lebensfördernde Kräfte wach - die Wunder wirken können. Denn in Gottes Welt geht kein Wort der Güte, der Hoffnung und der Liebe verloren, sondern es kommt zu uns zurück. Nicht leer, sondern reich gefüllt, so dass es uns allen Leben schenkt, auch in den engen Grenzen, in denen wir manchmal leben. Amen.
Lasst uns miteinanander und füreinander beten:
Barmherziger Gott,
Hilf uns, dass wir mit unseren Worten Brücken bauen - und keine Gräben aufreißen. Hilf uns, dass durch unsere Worte Menschen heil werden, und keine Kriege entfesselt werden. Ganz besonders bitten wir dich um Frieden für die Menschen in der Ukraine, die im Moment gerade am Abgrund eines möglichen Krieges stehen. Wir rufen zu dir:
Hilf uns, dass wir mit unseren Worten Brücken bauen - und keine Gräben aufreißen. Hilf uns, dass durch unsere Worte Menschen heil werden, und keine Kriege entfesselt werden. Ganz besonders bitten wir dich um Frieden für die Menschen in der Ukraine, die im Moment gerade am Abgrund eines möglichen Krieges stehen. Wir rufen zu dir:
Herr, erhöre uns.
Barmherziger Gott
steh uns bei, dass wir in unseren Begegnungen Worte finden, die es uns ermöglichen, die Masken, hinter denen wir Menschen uns manchmal verbergen, abzulegen. Steh uns bei, - gerade auch in der momentan aufgeheizten Stimmung um die passenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie - dass wir uns gegenseitig nicht mit Bildern belegen, die uns und andere bis zu Unkenntlichkeit verzerren, sondern als Menschen wahrnehmen. Wir rufen zu dir:
steh uns bei, dass wir in unseren Begegnungen Worte finden, die es uns ermöglichen, die Masken, hinter denen wir Menschen uns manchmal verbergen, abzulegen. Steh uns bei, - gerade auch in der momentan aufgeheizten Stimmung um die passenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie - dass wir uns gegenseitig nicht mit Bildern belegen, die uns und andere bis zu Unkenntlichkeit verzerren, sondern als Menschen wahrnehmen. Wir rufen zu dir:
Herr, erhöre uns.
Barmherziger Gott
manchmal kommen wir mit unseren eigenen Worten nicht weiter, wir sind mit unserem Latein am Ende, so wie der Hauptmann in der Geschichte in der Bibel. Schenke du uns dann den Mut, uns nicht mit dem Tod abzufinden, sondern uns aufzumachen, auf die Suche nach Worte des Lebens. Wir rufen zu dir:
manchmal kommen wir mit unseren eigenen Worten nicht weiter, wir sind mit unserem Latein am Ende, so wie der Hauptmann in der Geschichte in der Bibel. Schenke du uns dann den Mut, uns nicht mit dem Tod abzufinden, sondern uns aufzumachen, auf die Suche nach Worte des Lebens. Wir rufen zu dir:
Herr, erhöre uns.
Barmherziger Gott
wir bitten dich auch, schenke uns die innere Größe des Hauptmanns aus der Geschichte in der Bibel, der, als seine eigenen Wünsche in Erfüllung gehen sollten, nicht nur an sich selbst dachte, sondern für den anderen mitdachte und handelte. Lass auch uns so Zeichen setzen für deine Liebe. Wir rufen zu dir:
wir bitten dich auch, schenke uns die innere Größe des Hauptmanns aus der Geschichte in der Bibel, der, als seine eigenen Wünsche in Erfüllung gehen sollten, nicht nur an sich selbst dachte, sondern für den anderen mitdachte und handelte. Lass auch uns so Zeichen setzen für deine Liebe. Wir rufen zu dir:
Herr, erhöre uns.
(Pfr. Paul Wassmer; 23.1.2022, Maulburg)
