Gottesdienst am Sonntag Exaudi - Matth. 4, 1-11
Gnade und Friede sei mit euch,
von Gott unserem Herrn.
Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst heute am Sonntag Exaudi. Der Name dieses Sonntags verweist auf einen Vers aus Psalm 27, in dem es heißt: „Höre meine Stimme, Herr, wenn ich rufe." (Psalm 27,7) Um Stimmen, die wir hören - und um die Frage, wie wir mit diesen Stimmen umgehen sollen, geht es auch in diesem Gottesdienst.
Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes,
der Himmel und Erde erschaffen hat,
im Namen Jesu Christi,
der für die Menschen sein Leben gab
und im Namen des Heiligen Geistes,
der uns Menschen in Liebe
mit Gott und untereinander verbindet.
Amen.
Lasst uns um das Kommen von Gottes Geistes bitten mit dem Lied:
O komm, du Geist der Wahrheit
und kehre bei uns ein.
Verbreite Licht und Klarheit
verbanne Trug und Schein
Gieß´ aus dein heilig Feuer,
rühr´ Herz und Lippen an,
dass jeglicher getreuer
den Herrn bekennen kann. (EG 136)
Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst heute am Sonntag Exaudi. Der Name dieses Sonntags verweist auf einen Vers aus Psalm 27, in dem es heißt: „Höre meine Stimme, Herr, wenn ich rufe." (Psalm 27,7) Um Stimmen, die wir hören - und um die Frage, wie wir mit diesen Stimmen umgehen sollen, geht es auch in diesem Gottesdienst.
Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes,
der Himmel und Erde erschaffen hat,
im Namen Jesu Christi,
der für die Menschen sein Leben gab
und im Namen des Heiligen Geistes,
der uns Menschen in Liebe
mit Gott und untereinander verbindet.
Amen.
Lasst uns um das Kommen von Gottes Geistes bitten mit dem Lied:
O komm, du Geist der Wahrheit
und kehre bei uns ein.
Verbreite Licht und Klarheit
verbanne Trug und Schein
Gieß´ aus dein heilig Feuer,
rühr´ Herz und Lippen an,
dass jeglicher getreuer
den Herrn bekennen kann. (EG 136)
Lasst uns beten:
Barmherziger Gott
Schenke uns in diesen Zeiten,
in denen sich immer mehr Türen öffnen,
in denen aber auch der Wind draußen zunehmend rauer wird,
deinen Geist.
Deinen Geist der Kraft,
der uns für die Kämpfe, die nun wieder aufflammen, stärkt.
Deinen Geist der Liebe,
damit wir nicht der Wut und dem Hass unser Herz öffnen,
sondern der Liebe den Weg bahnen.
Und deinen Geist der Besonnenheit,
der uns hilft,
das Nötige zu tun.
Bewahre uns und die ganze Welt
in diesem Geist.
Jetzt und alle Zeit. Amen
Wir hören als Worte aus der Bibel auf Worte aus dem 4 Kapitel des Matthäusevangeliums. Dort heißt es:
„Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.
Und der Versucher trat zu ihm und sprach: „Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden." Er aber antwortete und sprach: „Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht."
Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: „Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: „Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben; und sie werden dich auf Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt." Da sprach Jesus zu ihm: „Wiederum steht auch geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen."
Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche auf der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: „Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest." Da sprach Jesus zu ihm: „Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen."
Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm." (Matth. 4, 1-11)
Freie Musikmeditation
„Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.
Und der Versucher trat zu ihm und sprach: „Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden." Er aber antwortete und sprach: „Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht."
Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: „Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: „Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben; und sie werden dich auf Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt." Da sprach Jesus zu ihm: „Wiederum steht auch geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen."
Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche auf der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: „Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest." Da sprach Jesus zu ihm: „Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen."
Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm." (Matth. 4, 1-11)
Freie Musikmeditation
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen.
Gott segne reden und hören. Amen.
Liebe Gemeinde
Manchmal machen Menschen seltsame Dinge. Die Britin Felicity Aston zum Beispiel. Sie hat als erster Mensch ganz allein die Antarktis durchquert. 59 Tage war sie auf ihren Skiern unterwegs. 1744 Kilometer legte sie zurück. Der Weg war hart. Wenn sie am Morgen aus ihrem Zelt kroch, erwartete sie jeden Tag die gleiche unbarmherzige Kälte. Der Weg war eintönig. Ein Tag sah aus wie der andere: aufstehen, Zelt abbauen und dann auf die Skier, den Schlitten hinter sich herziehend. Ihre Sinneseindrücke waren reduziert: alles was sie sah war das immer gleiche Eis, der immer gleiche Schnee. Irgendwann, so erzählte sie, fing sie an, mit sich selbst zu reden. Schließlich gab es ja sonst niemanden, mit dem sie reden konnte. Bald war dieses Reden mit sich selbst normal. Es half ihr, durch den Tag zu kommen. Aber dann begann sie auf einmal Stimmen zu hören. Vor ihrer Reise hatten ihr einige Polarforscher schon von solchen Stimmen berichtet, erklärte sie. Sie sagte: „Wenn man längere Zeit auf sich allein gestellt ist, ohne größere äußere Sinneseindrücke, fängt jedes Gehirn an, auf eigenen Wegen zu gehen. Damit müsse man rechnen, wenn man sich so wie sie an die Grenzen des Machbaren heranwagt." Nicht also, dass man Stimmen höre, sei das Problem, sondern wie man mit diesen Stimmen umgehe. Soll man auf sie hören, wenn sie einem sagen, man sei für heute genug gelaufen und man könne sich jetzt hinsetzen und ein wenig ausruhen? Vielleicht auch schlafen? Und warum dafür ein Zelt aufbauen, das macht doch nur Mühe? Wer auf diese Stimmen hört, hat verloren, sagt sie. Der kommt niemals an seinem Ziel an, sondern erfriert auf dem Weg.
Auch Jesus, so erzählt es uns das Matthäusevangelium, ging an seine Grenzen. 40 Tage zog er sich in die Wüste zurück. Auch er war dort allein. Auch waren seine Tage eintönig. Jeder Tag lief gleich ab, eine Düne sah aus wie die andere. Kein Wunder, dass er plötzlich Stimmen hörte. Auch bei Jesus machen diese Stimmen verführerische Angebote. „Sag´ zu den Steinen, dass sie zu Brot werden." Lautet die erste Versuchung. „Wirf´ dich den Abgrund hinunter, denn Gott wird dich auffangen", lautete die Zweite. Und: „Du kannst die ganze Welt besitzen, wenn du mich anbetest", die Dritte.
Als Jesus diese Stimmen hörte, stand er vor der Frage: Wie sollte er mit diesen Stimmen umgehen? Sollte er auf sie hören? Schließlich klangen sie verführerisch: Brot aus Steinen, absolutes Vertrauen und absolute Macht. Wer könnte da „Nein" sagen? Jesus tut es. Er sagt „Nein". Vielleicht, weil er instinktiv spürte, dass diese Stimmen zu verführerisch waren, um echt zu sein. Vielleicht auch, weil er spürte, dass sie ihn auf eine falsche Bahn brachten. Weg von ihm selbst, hin zu einem Leben, in dem er die eigene Macht willkürlich für egoistische Zwecke missbrauchte. So wehrt er sich gegen diese Stimmen. Er tut es, indem er ihnen Worte aus der Bibel entgegen hält. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein." „Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen", und: „Du sollst nur Gott allein dienen". Diese Worte helfen ihm, gegen die vielen Stimmen, die von außen auf ihn einprasseln. So kommt er am Ende gestärkt aus der Krise heraus. So wächst er an der Herausforderung und zerbricht nicht an ihr.
Auch wir leben heute - mit dem Corona-Virus - in extremen Zeiten. Viele Menschen waren während der Quarantäne über Wochen allein. Sie hatten nur wenige Gespräche, waren ganz auf sich selbst zurückgeworfen. Auch hatten sie nur wenig unterschiedliche Sinneseindrücke. Ein Tag glich dem anderen. Alles wiederholte sich, wie in einem ewigen Kreislauf.
Kein Wunder, dass einige Menschen anfingen, eigen zu werden. Wer täte es nicht? Kein Wunder, dass manche anfingen, auf alle möglichen Stimmen zu hören. Nur um nicht die immer gleichen Meldungen im Fernsehen oder im Radio hören zu müssen. Im Internet war eine unglaubliche Vielfalt zu finden. „Neueste Erkenntnisse sagen..." hieß es dort. Oder: „Ein Arzt aus den USA behauptet ..." Auch in den sozialen Medien kursierten immer abenteuerlichere Meldungen. Da wurde vermutet, dass hinter dem der Corona-Ausbruch eine Biowaffe steckte. Oder dass der Virus völlig harmlos wäre, obwohl gleichzeitig in Spanien täglich fast 900 Menschen an dem Virus starben. Oder auch, dass Bill Gates, der sich schon seit Jahren mit seiner milliarden-schweren Stiftung für die weltweite Gesundheitsversorgung einsetzt, hinter dem Virus steckt. Immer mehr Theorien wurden laut, in denen ein tieferer Sinn, eine geheime Absicht, ein größerer Zusammenhang zwischen dem Virus und uns hergestellt wurde. Und ist es nicht verführerisch zu glauben, dass hinter dem weltweiten Stillstand mehr steckt, als ein Virus, der irgendwo in China zufällig von einem Tier auf einen Menschen übergesprungen war?
Angesichts der Erfahrungen von Felicity Aston bei ihrer Antarktisdurchquerung oder den Erfahrungen, die Jesus in der Wüste machte, muss man wohl sagen: solche Stimmen sind normal. Es wäre in Zeiten wie diesen eher seltsam, wenn sie nicht da wären. Nein, solche Stimmen gehören zu extremen Zeiten, auch wenn sie einem das Leben nicht unbedingt einfacher machen.
Die eigentliche Frage ist also nicht, woher diese Stimmen kommen. Nein. Die eigentliche Frage ist: wie gehen wir mit ihnen um? Hören wir auf sie? Folgen wir ihren verführerischen Parolen, die sagen, alles sei nicht so schlimm? Oder die uns die Regierung, China oder auch Bill Gates als Bösewicht vor Augen halten, damit wir auf diese Handpuppe, die uns da vorgehalten wird, die ganze Wut lenken, die sich in uns während der Krise angesammelt hat?
„Nein, das wäre keine gute Idee", lautet die Antwort. Denn wenn wir den Stimmen folgen, gehen wir im eigenen Leichtsinn unter oder verlieren uns in immer kruderen Gespinsten unserer Ängste. Besser, wir halten diesen Stimmen etwas entgegen. So wie es Jesus damals tat. Drei Worte aus der Bibel habe ich Ihnen deshalb heute mitgebracht. Drei Worte, gegen drei Stimmen.
Wenn nun also die Stimmen sagen: „Der Virus sei gar nicht so schlimm ... und alle Maßnahmen dagegen unnötig!" ... so haltet euch an den Worten aus Psalm 23 fest. Dort heißt es: „Der Herr ist mein Hirte." Er kämpft für mich mit seinem Stecken und Stab. Er lässt mich auch im dunklen Tal nicht allein. Ich muss darum den Virus nicht verharmlosen, sondern kann ihm ins mutig ins Auge blicken.
Und wenn einer sagt: „Hinter dem Virus steckt eine geheime Macht, die alles hinter den Kulissen steuert: Bill Gates, die CIA oder China!" ... dann haltet euch an den Worten aus dem Johannesevangelium fest. Jesus sagt dort: „In der Welt habt ihr Angst. Aber seid getrost. Ich habe die Welt überwunden." (Joh 16,33) Nicht der Angst, nicht dem Misstrauen, nicht irgendwelchen Verschwörungstheorien gehört unser Herz. Sondern als Christenmenschen wir sind frei und können unsere Kräfte dafür einsetzen, einander Gutes zu tun.
Und wenn einer sagt: „Wir müssten jetzt aufstehen und mit allen Mitteln Widerstand leisten, gegen die willkürlichen Beschränkungen, die uns die Regierung auferlegt!" ... dann haltet euch an die Worte aus dem ersten Petrusbrief. Dort heißt es: „Seid ... barmherzig ... Vergeltet Böses nicht mit Bösem und ein Schimpfwort nicht mit einem anderen Schimpfwort, sondern seid ein Segen füreinander, denn dazu seid ihr berufen..." (I. Petr. 8-9) Denn was uns in dieser Krise hilft, ist nicht Wut oder Hass, sondern ein Mitdenken für alle und ein Füreinander-Dasein.
Drei Worte aus der Bibel. Gegen drei Stimmen aus unserer Zeit.
Möge Gott uns mit diesen Worten stärken, für die Herausforderungen, in denen wir stehen. Und uns so sein Licht leuchten lassen, damit wir einander ein Segen sind. Jetzt und alle Zeit. Amen.
Wir hören die Melodie von dem Lied: Christus, dein Licht. Dort heißt es:
Christus, dein Licht verklärt unsre Schatten,
lasse nicht zu, dass das Dunkel zu uns spricht.
Christus, dein Licht, erstrahlt auf der Erde,
und du sagst uns: Auch ihr seid das Licht. (NL Nr. 11)
Lasst uns miteinander und füreinander beten:
Barmherziger Gott
Wir stehen kurz vor Pfingsten, dem Fest deines Geistes.
Um das Kommen dieses Geist bitten wir dich:
Schenke uns deinen Geist, der das babylonischen Stimmengewirr
durchbricht, indem er mit uns in der Sprache der Liebe spricht.
Schenke uns deinen Geist, der uns aus der Vereinzelung herausruft
zu einer Gemeinschaft, in der sich die Menschen freundlich und offen ansehen.
Behüte alle, die krank sind.
Und alle, die um ihre Kranken zittern.
Behüte alle, die voller Sorgen sind,
weil sie nicht wissen, wie es wirtschaftlich weiter gehen soll.
Schenke ihnen, schenke uns und schenke der Welt
deinen Geist der Hoffnung.
Wir beten weiter, miteinander und füreinander in der Stille
- Stilles Gebet -
Lasst uns nun gemeinsam beten - leise - mit den Worten des Vater unsers
Vater unser im Himmel
geheiligt werde dein Name
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
Behüte alle, die krank sind.
Und alle, die um ihre Kranken zittern.
Behüte alle, die voller Sorgen sind,
weil sie nicht wissen, wie es wirtschaftlich weiter gehen soll.
Schenke ihnen, schenke uns und schenke der Welt
deinen Geist der Hoffnung.
Wir beten weiter, miteinander und füreinander in der Stille
- Stilles Gebet -
Lasst uns nun gemeinsam beten - leise - mit den Worten des Vater unsers
Vater unser im Himmel
geheiligt werde dein Name
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.
Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
Ach bleib mit deiner Gnade
bei uns, Herr Jesu Christ,
dass uns hinfort nicht schade,
des bösen Feindes List.
Ach bleib mit deinem Worte,
bei uns, Erlöser wert,
dass uns sei hier und dorte,
dein Güt und Heil beschert. (EG 347)
Empfangt den Segen Gottes:
Der Herr segne euch und behüte euch.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch
und sei euch gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden. Amen
Amen.
Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
Ach bleib mit deiner Gnade
bei uns, Herr Jesu Christ,
dass uns hinfort nicht schade,
des bösen Feindes List.
Ach bleib mit deinem Worte,
bei uns, Erlöser wert,
dass uns sei hier und dorte,
dein Güt und Heil beschert. (EG 347)
Empfangt den Segen Gottes:
Der Herr segne euch und behüte euch.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch
und sei euch gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden. Amen
Pfr. Paul Wassmer, Sonntag Exaudi, 24.5.2020, Maulburg
