Gottesdienst am Sonntag Kantate - Kol. 3, 12-15

Dies ist der erste Gottesdienst nach dem ersten Lockdown in der Corona-Zeit.
Er fand ohne Gesang statt, mit Maske und mit Abstandsregeln:
 
Gnade und Friede sei mit euch,
von Gott unserem Herrn.

Herzlich willkommen zu diesem ersten Gottesdienst nach dem Lockdown vor acht Wochen. Acht Wochen ohne Gottesdienste, acht Wochen weitestgehend auf Abstand zueinander, acht Wochen im Ausnahmezustand. Mitten in diesen acht Wochen lag auch Ostern, das wir in diesen besonderen Zeiten nicht gemeinsam feiern konnten. Wir luden deshalb am Ostersonntag zu einem Musikflashmob ein, bei dem viele Menschen hier in Maulburg die Auferstehungshoffnung mit dem Lied: Christ ist erstanden erklingen ließen. Heute tragen wir nun - zu Beginn des ersten Gottesdienstes, den wir wieder gemeinsam feiern - die neue Osterkerze nach vorne und entzünden mit ihrem Licht die Kerzen am Altar. Es ist ein Zeichen, dass Gottes Licht uns auch in dieser nächsten Phase nach dem Lockdown begleitet und uns Hoffnung und Leben schenkt. Amen.

Musik:     Christ ist erstanden

(Die Osterkerze wird von einer Person mit Mundschutz nach vorne getragen,
die Alterkerzen werden von der Osterkerze aus angezündet)
 
Liebe Gemeinde
Heute ist Sonntag Kantate, ein Sonntag, der alle zum Singen auffordert. Aber - auch wenn darin durchaus eine gewisse Ironie der Geschichte liegt - wir werden in diesem Gottesdienst nicht miteinander singen. Wir werden auch keine Liturgie im Wechsel feiern, mit einem Psalm im Wechsel oder einem Amen der Gemeinde als Abschluss zum Gebet. Lediglich beim Vater unser sind sie eingeladen, leise mitzubeten. Auch wird der Gottesdienst kürzer sein, als üblich. Das alles sind Vorgaben, die helfen, eine mögliche Ansteckung zu verhindern. Diese Einschränkungen sind schmerzhaft - wie so manches in dieser Zeit - und wir können nun lamentieren und trauern und dagegen aufbegehren - das alles ist möglich - aber wir können auch etwas anders tun, nämlich: wieder miteinander feiern, wenn auch mit etwas mehr Abstand, die Kirche als öffentlichen Raum neu füllen, einander sehen und einander anlächeln und uns so an der Gemeinschaft miteinander und mit Gott freuen. Dazu lade ich Sie in diesem Gottesdienst ein.

Dabei kann, wenn schon nicht unsere Stimme, so doch unsere Seele an diesem Sonntag Kantate mit singen. Dazu lädt uns das Lied ein, dessen Melodie wir nun gleich hören:
 
Du meine Seele singe, wohlauf und singe schön
dem, welchen alle Dinge, zu Dienst und Willen steh´n.
Ich will den Herren droben, hier preisen auf der Erd;
ich will ihn herzlich loben, solang ich leben werd.

Lied: EG 302 Du meine Seele singen
 
 
       
Liebe Gemeinde
Amen, das heißt übersetzt: "So ist es". Mit diesen Worten schließt die Gemeinde normalerweise ein Gebet ab. Solche liturgischen Wechselgesänge sind im Moment noch nicht möglich. Ich lade sie darum ein, als eine Möglichkeit, sich im Gottesdienst zu beteiligen, am Ende des Gebets, mit ihren Händen ein zustimmende Geste zu machen.
    
    (Die Hände von der Mitte nach außen führen)

Lasst uns beten:      

Barmherziger Gott
wir danken dir für die Bewahrung,
die wir in den letzten Wochen und Monaten erlebt haben.
  
Wir danken allen Menschen, die dazu beigetragen haben:
den Politkerinnen und Politkern,
die mit ihren Maßnahmen Besonnenheit und Mut bewiesen haben,
den Krankenschwestern und Pflegern, den Ärztinnen und Ärzten in den Krankenhäusern,
die sich um die Menschen kümmerten, die vom Virus betroffen waren,
und den vielen Menschen,
die für viele oft unsichtbar das Leben in den letzten Wochen
am Laufen gehalten haben.
Nicht zuletzt danken wir heute, am Muttertag,
allen Frauen, die sich um ihre Kinder kümmern,
und auf deren Schultern,
in diesen Coronazeiten oft besonders schwere Lasten liegen.
Danke.
     
Auch bitten wir dich Gott,
jetzt wo sich die Türen langsam wieder öffnen,
dass wir die neuen Möglichkeiten nicht wieder leichtfertig verspielen.
Stärke uns, die Aufmerksamkeit weiter hoch zu halten:
damit wir Abstand halten und vernünftig bleiben.
Gemeinsam ist vieles möglich.
Schenke uns dazu deinen Geist,
der Liebe, der Wahrhaftigkeit und der Barmherzigkeit
um diese Krise gemeinsam zu meistern.

(Amen) (Die Hände von der Mitte nach außen führen)
 
Wir hören als Worte aus der Bibel auf einen Abschnitt aus dem 3. Kapitel des Kolosserbriefes. Dort heißt es:

Als von Gott auserwählt, der euch liebt und der euch zu seinem heiligen Volk gemacht hat, zieht nun folgendes an: Herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Bescheidenheit, Milde und Geduld. Und ertragt einer den anderen. Seid nicht nachtragend, wenn euch jemand Unrecht getan hat, sondern vergebt einander, so wie der Herr euch vergeben hat. Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem auch ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; ... .

Jauchzet Gott, alle Lande! Lobsinget zur Ehre seines Namens; rühmet ihn herrlich! Halleluja.

 - Musik -       

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen.

Gott segne reden und hören. Amen.

Liebe Gemeinde
Ein Stück Normalität - das holen wir uns mit diesem Gottesdienst zurück. Ein Stück Normalität, das ich sehr genieße, obwohl noch immer nichts normal ist. Aber wir haben zumindest wieder die Möglichkeit, einander zu sehen, die Möglichkeit zusammen zu kommen und miteinander Gottesdienst zu feiern. Auch öffnen sich gleichzeit viele andere Türen: die Geschäfte machen wieder auf, die Spielplätze sind wieder offen, selbst die Gaststätten sollen bald folgen.
 Das alles ist viel zu langsam - rufen die Einen. Es wird Zeit, nun alles auf normal zu schalten ... und jedes Kontaktverbot, jede Abstandsregel aufzugeben.
Das alles geht viel zu schnell - rufen die anderen. Denn: wir müssen aufpassen, dass wir den Erfolg, den wir uns mit dem Lockdown so mühsam erkämpft haben, jetzt nicht wieder leichtfertig aufs Spiel setzen.

Denn, so sagen alle Experten: wir sind noch lange nicht über dem Berg, auch wenn wir die erste Phase, in der sich der Corona-Virus rasant verbreitet hat, durch den Lockdown gut überstanden haben. So sind die Gesundheitssysteme in unserem Land zum Glück nicht zusammen gebrochen, auch wenn viele Lücken sichtbar wurden. Trotzdem ist jetzt am Ende des Lockdowns nicht einfach alles wieder gut. Denn der Virus ist noch immer da. Und er wird auch noch lange da bleiben. Das zeigen uns Länder wie Amerika oder Russland, bei denen der Höhepunkt des Ausbruchs noch immer nicht erreicht ist. Und: auch bei uns kann jederzeit eine zweite Welle kommen.

Wir müssen also lernen, mit dem Virus zu leben. Und das solange, bis eine Impfung da ist. Das ist unsere momentane Aufgabe.

Dazu hilft es nicht, den Virus zu verharmlosen - denn wenn er erst einmal so richtig wütet, ist er nicht mehr einzufangen. Es hilft aber auch nicht, in ständiger Angst vor dem Virus zu leben. Denn eine solche Dauerpanik halten wir psychisch nicht durch - schließlich kann es noch bis nächstes Frühjahr dauern, bis eine Impfung kommt. Mit dem Virus zu leben, heißt also etwas anderes. Was könnte das sein?

Was rät uns der Bibeltext für den heutigen Sonntag? Sie haben ihn vorher in der Lesung gehört: „Als von Gott auserwählt, der euch liebt und der euch zu seinem heiligen Volk gemacht hat, zieht nun folgendes an ..." so heißt es dort. Als Auserwählte, werden wir in diesen Versen aus der Bibel angesprochen, als Geliebte. Das tut gut, in diesen Corona-Zeiten, in denen wir oft das Gefühl haben, dass keiner mehr uns wahrnimmt, so zurückgezogen wir auf einmal leben ... dass keiner mehr mitbekommt, wer wir sind. Nein, Gott sieht uns, sagen uns diese Worte. Und er liebt uns. Das ist gut.

Und, so heißt es in den Versen der Bibel weiter, er schenkt uns etwas: Neue Kleider, die wir anziehen sollen. Nicht den Schlabber-Look von zu Hause, den wir tragen, wenn keiner uns sieht, nicht das, was wir immer tragen, das wir gewohnt sind, sondern etwas Neues. Auch das tut gut, in diesen Zeiten. Etwas Neues zu tragen, mitten in der Eintönigkeit, ein bunter Tupfer zu sein im Grau des Alltags und so die Blicke der Menschen auf sich zu ziehen.
 Aber wie sehen diese neuen Kleider nun aus? Herzliches Erbarmen und Freundlichkeit, werden im Kolosserbrief genannt, und: Bescheidenheit, Milde und Geduld.

Diese Tugenden passen in die heutige Zeit.

Erbarmen mit denen, denen es nicht so gut geht und die durch die Krise noch einmal ganz anders getroffen sind.  Erbarmen mit den Menschen in Deutschland, die krank sind oder um ihre Existenz fürchten. Erbarmen mit den Menschen in anderen Ländern, die zum Teil viel mehr unter der Krise zu leiden haben als wir. Hier unser Herz nicht zu verschließen, tut gut. Es setzt ein Zeichen. Ein Zeichen der Menschlichkeit. Ein Zeichen der Hoffnung.

Freundlichkeit ist das nächste Stichwort. Ich habe in den letzten Wochen erlebt, wie wichtig diese Freundlichkeit ist. Sie ist mehr, als nur eine Attitüde. Sie ist zentral. Zum Beispiel beim Einkaufen im Supermarkt. Wie gut tut da Freundlichkeit und Rücksichtnahme. Und wie schnell kann die Stimmung kippen, wenn die Leute unfreundlich sind und sich aggressiv verhalten.  Nein, Freundlichkeit ist wichtig. Und wir sollten sie jeden Morgen neu anziehen, damit wir selbst und alle anderen den Tag besser überstehen.

Bescheidenheit, Milde und Geduld. So heißen die nächsten drei Kleidungsstücke, die Gott uns schenkt. Bescheidenheit - das heißt, sich selbst nicht als Mittelpunkt der Welt zu sehen, sondern sich einzuordnen in das große Konzert der vielen Stimmen. Denn nur gemeinsam klingt es gut. Milde - das heißt, dass wir einander Fehler verzeihen, nicht zuletzt auch deshalb, weil wir wissen, dass auch wir selbst immer wieder Fehler machen. Und Geduld - das heißt, dass wir nicht Druck machen, weder auf uns noch auf andere, sondern den Dingen ihre Zeit lassen. Die Zeit, die sie brauchen.

Keine schlechte Kleidungsstücke, in dieser Corona-Zeit, in der wir lernen müssen, mit dem Virus zu leben. Denn sie helfen uns, einander zu tragen, wie es in den Bibelversen heißt; und: uns zu vergeben.

Eines aber, sagt der Schreiber des Kolosserbriefes, ist am Wichtigsten von allem: Denn:

Über alles ... zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.

Die Liebe soll das Band sein, der alles umhüllt und zusammenhält. Gott selbst reicht uns dieses Band, mit dem wir auch mit ihm verbunden sind. So dass wir erfahren - wir sind geliebt von Gott, dem Urgrund des Lebens. Und: wir können diese Liebe selbst weitergeben, wenn wir dieses Band an andere weiterreichen und dabei die Erfahrung machen, dass die Liebe nicht weniger wird, wenn wir sie teilen, sondern mehr. Denn jede Erfahrung der Liebe zählt im Leben doppelt und dreifach - und wenn wir am Ende unseres Lebens zurückblicken, so werden wir merken, dass wir vor allem von diesen Erfahrungen der Liebe her gelebt haben. Der Liebe, die wir anderen gegeben haben. Und der Liebe, die andere uns zurück schenkten.
    
Liebe Gemeinde
Der heutige Bibeltext aus dem Kolosserbrief schenkt uns für heute lauter Kleider für die Seele: die Jacke des herzlichen Erbarmens; das Hemd der Freundlichkeit, das Kleid der Bescheidenheit, der Milde und der Geduld - und als größtes Geschenk von allen, das Band der Liebe, das alles umhüllt und zusammenhält. Diese Kleider helfen uns, dass unsere Seele in diesen ausgesetzten Zeiten nicht nackt ist und friert. Und wenn wir diese Kleider anziehen, jeden Morgen neu, werden wir spüren, dass sich unser Leben unmerklich mit ihnen verändert. Dass es eine neue Melodie bekommt, die uns Mut macht und  hilft, den Frieden Gottes, wie es in Bibelversen heißt, in unseren Herzen zu tragen - und in die Welt.

Dazu stärke und bewahre uns der gute Gott. Amen.

Wir hören auf die Melodie von dem Lied:
 
Bewahre uns Gott
Behüte uns Gott
sei mit uns auf unseren Wegen,
sei Quelle und Brot, in Wüstennot,
sei um uns mit deinem Segen.

Lied:     EG 171  Bewahre uns Gott, behüte uns Gott

Lasst uns miteinander und füreinander beten:

Barmherziger Gott,
hilf uns in diesen Zeiten,
nicht nackt und bloß durch unser Leben zu gehen,
sondern uns mit den Kleider des Erbarmens und der Freundlichkeit,
der Bescheidenheit, der Milde und der Geduld zu kleiden.
Denn diese Kleider helfen uns, Mensch zu sein.

Umhülle uns dabei mit dem Band der Liebe,
das uns mit dir und mit den Menschen verbindet,
so dass wir nicht alleine sind,
sondern uns gegenseitig tragen,
so wie wir auch von dir getragen sind.

Steh uns bei, weitere Kleider zu finden,
mit denen wir uns gut durch diese Krise bewegen können:
einen Mantel des Trostes, für alles, was schwer ist
eine bunte Mütze voller Humor, die das Leben leichter macht,
zwei gute, feste Schuhe,
mit denen wir stabil durchs Leben gehen können.

Bewahre du alle,
die krank sind in diesen Zeiten,
alle, die es nicht leicht haben,
hier bei uns
und auch in den Ländern weit von uns entfernt.
Hilf, dass die Krise bald gut zu Ende geht.

Auch denken wir heute vor dir an die Menschen
die in den vergangenen acht Wochen
hier in Maulburg evangelisch bestattet wurden:
 
 (An dieser Stelle wurden die Namen der Menschen verlesen,
  die in den vergangenen 8 Wochen verstarben)

Wir verlieren, doch wir sind nicht verloren.
Halte du die Verstorbenen in deiner Hand und schenke ihnen ein neues Leben bei dir in Frieden. Und schenke uns allen Licht und Hoffnung für unser Leben.

                (Kerze anzünden)

Wir beten weiter, miteinander und füreinander in der Stille

            - Stilles Gebet -

Lasst uns nun gemeinsam beten - leise - mit den Worten des Vater unsers

Vater unser im Himmel
geheiligt werde dein Name
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.
Amen.

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft,
bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Lied: EG 581    Segne uns o Herr, lass leuchten dein Angesicht,
                         über uns und sei uns gnädig ewiglich.

Abkündigung:

Wir laden herzlich zum Gottesdienst am nächsten Sonntag ein. Er findet am 17. Mai um 10.00 Uhr hier in der Kirche statt und wird von Pfrin. Bärbel Wassmer gestaltet.

Wir bitten am Ausgang um eine Kollekte für Menschen, die in besonderer Weise unter der Corona-Krise leiden:

Die eine Hälfte der Kollekte geht an Menschen hier in Deutschland, die besonders von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind:
So hilft die Diakonie in Baden mit einem eigenen Hilfsfond, dass Menschen, die am Rand des Existenzminimums leben, die keine materielle Reserven haben, die in engen Wohnungen oder auf der Straße leben, durch diese schwere Zeit zu kommen.

Die andere Hälfte geht an die Hilfsfonds unserer Partnerkirchen. Diese Partnerkirchen können die Unterstützung zeitnah weitergeben, so dass die Hilfe wirklich ankommt.
So berichtet zum Beispiel unsere indonesische Partnerkirche von vielen an TBC erkrankten oder mangelernährten Menschen angesichts rasant steigender Infektionszahlen. Sie richten Armenküchen ein.
Die Kirche von Südindien verteilt Lebensmittelpakete an Wanderarbeiter und unterstützt Kampagnen zu Hygienemaßnahmen. Noch viele andere Hilfsprojekte ließen sich nennen. Denn das Ausmaß der Not, das die aktuelle Coronakrise in den ärmeren Ländern dieser Welt verursacht, lässt sich bisher nur erahnen.

Helfen Sie mit ihre Spende. Wir danken Ihnen dafür.

Auch bitten wir Sie, die Kirche nach dem Ende des Gottesdienstes, wenn die Orgel verklungen ist, zeitlich versetzt zu verlassen, so dass die Abstände eingehalten werden. Auch vor der Kirche bitten wir Sie Platz zu  machen, so dass diejenigen, die nachkommen, die Kirche verlassen können. Vielen Dank für ihr Verständnis.

Wir hören auf den Wochenspruch für die kommende Woche. Er steht in Psalm 98, dort heißt es:

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder
  
Empfangt nun den Segen Gottes:

Der Herr segne euch und behüte euch.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch
und sei euch gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden.

Amen

Orgelnachspiel
 
Pfr. Paul Wassmer (Sonntag Kantate, 10. Mai 2020, Maulburg)