Abschlussgottesdienst zur Kinderbibelwoche zu Jona (Sonntag, 3. November 2019)
Orgelvorspiel
Begrüßung
Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst für Jung und Alt
heute hier in der evang. Kirche in Maulburg.
Herzlich willkommen alle Kinder.
Herzlich willkommen alle Erwachsene.
An drei Tage in den Herbstferien haben wir uns - die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Kinder der Kinderbibelwoche - mit der Jona-Geschichte beschäftigt. Wir waren mit dabei, als Jona weglaufen wollte, weil er von Gott den Auftrag erhielt, zu seinen Feinden zu gehen. Wir haben gesehen, wie Jona vom Walfisch verschluckt wurde und wie er schließlich doch noch nach Ninive ging, um dem König die Botschaft von Gott zu überbringen.
Manches aus diesen drei Tagen können auch Sie heute hier sehen. Da ist das Schiff, mit dem Jona aufs Meer hinaus fuhr und dort hinten ist die Stadt Ninive zu erkennen.
Heute feiern wir mit diesem Gottesdienst den Abschluss der Kinder-bibelwoche. Dabei erzählen wir heute, wie die Jona-Geschichte zu Ende geht. Denn dieses Ende fehlt uns noch. Wobei sich die Frage stellt, ob die Jona-Geschichte überhaupt ein Ende hat? Oder ob sie nicht weitergeht, bis zu uns heute? Aber das müssen letztlich Sie entscheiden.
Zum Eingang singen wir: Halte zu mir guter Gott
Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Gottes
der uns manchmal vor unangenehme Aufgaben stellt.
Wir feiern ihn im Namen von Jesus Christus,
der uns hilft, aus Feinden Freunde zu machen
und wir feiern ihn im Namen von Gottes Geist,
der das Herz von uns Menschen mit Liebe füllt.
Gemeinde: Amen.
Liebe Kinder, liebe Erwachsene
Es geht heute um die Jona-Geschichte. Jona bekam von Gott den Auftrag, zu seinen Feinden zu gehen und ihnen zu sagen: Das, was ihr macht, ist nicht in Ordnung. Aber Jona wollte nicht. Und so lief er vor seiner Aufgabe davon, so wie auch wir heute vor unangenehmen Aufgaben manchmal am liebsten einfach davonlaufen würden. Aber ob sich die Probleme damit auf Dauer lösen lassen?
Lasst uns beten:
Barmherziger Gott
Weglaufen
Weglaufen vor dem,
was uns nervt,
was uns Angst macht,
oder was uns unangenehm ist.
Wie gern würden wir das nicht immer wieder tun?
Aber was ist, wenn das,
was uns nervt, was uns Angst macht, was uns unangenehm ist,
hinter uns herläuft?
Und was sollen wir tun, wenn es schneller ist als wir?
Hilf uns Gott, dass wir uns den Aufgaben in unserem Leben stellen
und wir es schaffen,
aus allem, was uns begegnet,
aus Gutem und Bösem
am Ende Segen wachsen zu lassen.
Stärke uns dazu mit deiner Kraft,
und schenke uns allen deinen Frieden.
Darum bitten wir dich,
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Gemeinde: Amen.
Begrüßung
Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst für Jung und Alt
heute hier in der evang. Kirche in Maulburg.
Herzlich willkommen alle Kinder.
Herzlich willkommen alle Erwachsene.
An drei Tage in den Herbstferien haben wir uns - die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Kinder der Kinderbibelwoche - mit der Jona-Geschichte beschäftigt. Wir waren mit dabei, als Jona weglaufen wollte, weil er von Gott den Auftrag erhielt, zu seinen Feinden zu gehen. Wir haben gesehen, wie Jona vom Walfisch verschluckt wurde und wie er schließlich doch noch nach Ninive ging, um dem König die Botschaft von Gott zu überbringen.
Manches aus diesen drei Tagen können auch Sie heute hier sehen. Da ist das Schiff, mit dem Jona aufs Meer hinaus fuhr und dort hinten ist die Stadt Ninive zu erkennen.
Heute feiern wir mit diesem Gottesdienst den Abschluss der Kinder-bibelwoche. Dabei erzählen wir heute, wie die Jona-Geschichte zu Ende geht. Denn dieses Ende fehlt uns noch. Wobei sich die Frage stellt, ob die Jona-Geschichte überhaupt ein Ende hat? Oder ob sie nicht weitergeht, bis zu uns heute? Aber das müssen letztlich Sie entscheiden.
Zum Eingang singen wir: Halte zu mir guter Gott
Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Gottes
der uns manchmal vor unangenehme Aufgaben stellt.
Wir feiern ihn im Namen von Jesus Christus,
der uns hilft, aus Feinden Freunde zu machen
und wir feiern ihn im Namen von Gottes Geist,
der das Herz von uns Menschen mit Liebe füllt.
Gemeinde: Amen.
Liebe Kinder, liebe Erwachsene
Es geht heute um die Jona-Geschichte. Jona bekam von Gott den Auftrag, zu seinen Feinden zu gehen und ihnen zu sagen: Das, was ihr macht, ist nicht in Ordnung. Aber Jona wollte nicht. Und so lief er vor seiner Aufgabe davon, so wie auch wir heute vor unangenehmen Aufgaben manchmal am liebsten einfach davonlaufen würden. Aber ob sich die Probleme damit auf Dauer lösen lassen?
Lasst uns beten:
Barmherziger Gott
Weglaufen
Weglaufen vor dem,
was uns nervt,
was uns Angst macht,
oder was uns unangenehm ist.
Wie gern würden wir das nicht immer wieder tun?
Aber was ist, wenn das,
was uns nervt, was uns Angst macht, was uns unangenehm ist,
hinter uns herläuft?
Und was sollen wir tun, wenn es schneller ist als wir?
Hilf uns Gott, dass wir uns den Aufgaben in unserem Leben stellen
und wir es schaffen,
aus allem, was uns begegnet,
aus Gutem und Bösem
am Ende Segen wachsen zu lassen.
Stärke uns dazu mit deiner Kraft,
und schenke uns allen deinen Frieden.
Darum bitten wir dich,
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Gemeinde: Amen.

Liebe Kinder, liebe Erwachsene
Die Jona-Geschichte ist voller großartiger Bilder. Da ist Jona, der seinen ganz eigenen Willen hat und einfach wegläuft, wenn ihm etwas nicht passt. Da ist das Schiff, das in einen Sturm gerät und kurz vor dem Versinken ist, bis die Männer Jona schweren Herzens über Bord werfen, so dass Jona merkt, man kann nicht immer nur weglaufen. Und da ist der Fisch, der Jona auffrisst und in dem er drei Tage und drei Nächte im Finstern sitzt. Eine Zeit voller Angst. Und zugleich eine Zeit, in der er zum Nachdenken kommt über das, was in seinem Leben bisher schief lief.
Von all´ diesen Dingen, die Jona erlebt hat, erzählt auch das Lied, das wir jetzt singen: Es heißt: Jona will nicht nach Ninive
Lied: Jona will nicht nach Ninive
Liebe Kinder, liebe Erwachsene
Worum geht es im tieferen Sinn in der Jona-Geschichte? Um´s Weglaufen? Ja. Um den Mut, sich auch schwierigen Aufgaben zu stellen? Ja! Aber noch mehr geht es in der Jona-Geschichte um das Vergeben. Denn Jona will nicht vergeben. Das ist der eigentliche Grund, der ihn davon abhält, zu seinen Feinden zu gehen. Er will nicht, dass Gott seinen Feinden vergibt. Und noch weniger will er, dass sie gerettet werden. Ja, selbst als sie ihre Fehler bereuen und in Sack und Asche gehen, kann er von seinem Hass und seiner Wut nicht ablassen.
Aber sehen Sie selbst: Sehen sie auf Jona, der vor der Stadt Ninive auf und abgeht und auf ihren Untergang hofft. Und sehen Sie auf die Raupe Rosalie, die uns durch die Kinderbibelwoche begleitet hat und heute ihren letzten großen Auftritt hat.

Zwischenmusik
Jona: (Kommt auf die Bühne und geht hin und her)
Was für eine Geschichte! Zuerst bin ich weggelaufen, dann bin ich fast im Meer ertrunken, dann wurde ich von einem Fisch gefressen und jetzt war ich auch noch beim König in Ninive und habe ihm gesagt: Das, was ihr tut, ist nicht in Ordnung.
Und was tat der König? Er hat zugehört. Ganz still. Ich hätte das nie gedacht. Und dann sagte er: Es tue ihm leid.
Ist das denn zu glauben? Es tue ihm leid! Als ob man das ganze Unrecht einfach mit ein paar Worten aus der Welt schaffen könnte? Nein. Ich glaube ihm nicht. Der tut nur so. Ein Feind bleibt ein Feind. Da kann er noch so lange in Sack und Asche gehen. Irgendwann bricht es wieder aus ihm heraus. Und genau darum setzte ich mich jetzt hierhin und warte. Ich will sehen, wie die Stadt brennt. Ich will sehen, wie unsere Feinde vernichtet werden. Dann erst kann ich in Frieden nach Hause gehen.
(Geht herum und setzt sich)
Mhm. Ganz schön heiß hier! Die Sonne brennt wie verrückt auf mich herab. Das ist ja nicht auszuhalten! Warum ist die Welt nur so unvollkommen? Könnte Gott nicht auch einmal mir helfen? Jetzt, wo ich alles für ihn getan habe?
Gott: Was ist, Jona?
Jona: Bist du das, Gott?
Gott: Ja.
Jona: Mir ist heiß. Kannst du mir nicht etwas Schatten schenken?
Ein Dach über dem Kopf oder irgendetwas anderes?
Gott Kein Problem. Ich kümmere mich darum.
Klaviermusik (Jona bleibt am Boden sitzen)
Stimme: In der Nacht, als Jona schlief,
Gott Kein Problem. Ich kümmere mich darum.
Klaviermusik (Jona bleibt am Boden sitzen)
Stimme: In der Nacht, als Jona schlief,
wuchs direkt hinter ihm ein wunderschöner Rizinusbaum,
der ihm Schatten schenkte.
(Eine große Yucca-Palme wird zu Jona hingeschoben)
Jona: (Steht auf)
(Eine große Yucca-Palme wird zu Jona hingeschoben)
Jona: (Steht auf)
Ja, was ist denn das? Du bist vielleicht ein schönes Bäumchen! So grün und frisch! Unter deinem Schatten lässt es sich doch gleich viel besser warten. Und wer weiß? Vielleicht habe ich ja Glück und die Stadt geht heute unter? Vielleicht merkt Gott ja, dass die Leute in Ninive nur so tun, als hätten sie sich geändert.
Klaviermusik (Jona geht ab)
Rosalie:
Hallo Kinder, hallo Erwachsene
Ich bin die Raupe Rosalie. Ich habe Jona in der Kinderbibelwoche immer wieder begleitet. Denn ich spiele in dieser Geschichte eine ganz besondere Rolle. Und diese Rolle beginnt genau jetzt. Wisst ihr noch, dass ich immer so hungrig war? Ich könnte den ganzen Tag lang immer nur fressen, fressen, fressen. Schließlich will ich ja einmal eine schöne, dicke, fette Raupe werden. Aber hier, vor der Stadt Ninive, da gibt es nicht viel zu fressen. Nur der süße, kleine Baum da. Der gefällt mir. Und den knabbere ich jetzt an. Zum Glück wird es bald dunkel, da kann mich Jona nicht sehen.
(Klaviermusik; Rosalie schleicht sich zu dem Baum und knabbert daran, dazu Musik, die von Dur langsam in Moll fällt. Am Ende wird die Yucca-Palme weggetragen und Jona legt sich auf die Bühne)
Jona (Erwacht und steht auf)
Klaviermusik (Jona geht ab)
Rosalie:
Hallo Kinder, hallo Erwachsene
Ich bin die Raupe Rosalie. Ich habe Jona in der Kinderbibelwoche immer wieder begleitet. Denn ich spiele in dieser Geschichte eine ganz besondere Rolle. Und diese Rolle beginnt genau jetzt. Wisst ihr noch, dass ich immer so hungrig war? Ich könnte den ganzen Tag lang immer nur fressen, fressen, fressen. Schließlich will ich ja einmal eine schöne, dicke, fette Raupe werden. Aber hier, vor der Stadt Ninive, da gibt es nicht viel zu fressen. Nur der süße, kleine Baum da. Der gefällt mir. Und den knabbere ich jetzt an. Zum Glück wird es bald dunkel, da kann mich Jona nicht sehen.
(Klaviermusik; Rosalie schleicht sich zu dem Baum und knabbert daran, dazu Musik, die von Dur langsam in Moll fällt. Am Ende wird die Yucca-Palme weggetragen und Jona legt sich auf die Bühne)
Jona (Erwacht und steht auf)
Ja wo ist denn mein Baum? Und wo ist sein Schatten? Gönnt mir Gott nicht einmal eine kleine Erholung? Hey Gott! Warum bist du so ungerecht? Unsere Feinde verschonst du, aber mich lässt du hier in der Hitze verschmoren! Wenn ich dir so wenig bedeute, dann kannst du mich auch gleich sterben lassen!
Gott Warum bist du so wütend, Jona?
Jona Warum sollte ich nicht wütend sein? Wo ist mein Baum?
Warum sind seine Blätter abgefallen? Und warum ist sein Stamm verdorrt?
Er war doch so süß, so grün und frisch!
Gott Du bist schon ein seltsamer Mensch, Jona
Jona Warum bin ich seltsam?
Gott Du trauerst um den Baum, als wäre er dein liebster Freund.
Gott Du bist schon ein seltsamer Mensch, Jona
Jona Warum bin ich seltsam?
Gott Du trauerst um den Baum, als wäre er dein liebster Freund.
Dabei hast du den Baum weder gepflanzt, noch gegossen,
noch etwas anderes für ihn getan.
Jona Aber er tut mir trotzdem leid. Er war so ein schöner Baum.
Gott Ja, das war er. Aber auch die Stadt Ninive ist in vielem schön.
Jona Aber er tut mir trotzdem leid. Er war so ein schöner Baum.
Gott Ja, das war er. Aber auch die Stadt Ninive ist in vielem schön.
Sollte sie dir mit den vielen Menschen und Tieren,
die dort leben, nicht genauso leid tun?
Jona Aber das sind doch unsere Feinde!
Gott Ja, sie sind eure Feinde. Und sie haben Böses getan.
Jona Aber das sind doch unsere Feinde!
Gott Ja, sie sind eure Feinde. Und sie haben Böses getan.
So wie Menschen immer wieder Böses tun.
Aber ich habe trotzdem meine Sonne über ihnen aufgehen lassen
und ihnen Regen geschenkt.
Ich habe sie auf ihrem Weg begleitet und ihnen dort,
wo es möglich war, geholfen.
Und jetzt haben sie, dank deiner Hilfe,
ihr Unrecht endlich eingesehen.
Sie haben sich geändert. Es tut ihnen leid.
Und da soll ich sie vernichten?
Jona Äh, also ...
Gott Sie sind Menschen, so wie du ein Mensch bist.
Jona Äh, also ...
Gott Sie sind Menschen, so wie du ein Mensch bist.
Und so wie ich dir verziehen habe,
als du weggelaufen bist, so verzeihe ich ihnen.
Denn wenn aus Unrecht immer nur neues Unrecht wächst,
dann endet das Böse nie. Aber wenn wir lernen, das Böse
abzulegen und einander zu verzeihen, dann ist alles möglich.
Dann ist Frieden möglich
und die Hoffnung kann wieder wachsen.
Jona Du hast ja vielleicht Recht. Trotzdem fällt es mir schwer, meinen Hass loszulassen.
Gott Ich weiß, es ist nicht leicht, anderen zu verzeihen. Und doch ist nur so ein Leben
Jona Du hast ja vielleicht Recht. Trotzdem fällt es mir schwer, meinen Hass loszulassen.
Gott Ich weiß, es ist nicht leicht, anderen zu verzeihen. Und doch ist nur so ein Leben
miteinander möglich. Darum geh jetzt nach Hause und sage allen, dass die Zeit der
Feindschaft vorbei ist.
Ab jetzt soll nicht mehr Hass auf Hass folgen - und nicht mehr Böses mit Bösem vergolten
werden - sondern es soll Frieden wachsen.
Und die Vergebung ist der Schlüssel zu diesem Frieden.
Stimme: So machte sich Jona mit einem neuen Auftrag von Gott auf den Heimweg.
Stimme: So machte sich Jona mit einem neuen Auftrag von Gott auf den Heimweg.
Dabei wurde sein Herz mit jedem Schritt leichter. Denn er lernte, Schritt für Schritt,
den Hass in sich loszulassen.
Klaviermusik (Abgang)
Wir singen: EG 666, 1-3 Wie ein Fest nach langer Trauer
Auftritt Rosalie
Liebe Kinder, liebe Erwachsene
Das war die Geschichte von Jona. Ich finde, es war eine spannende Geschichte. Und das nicht nur, weil ich selbst darin vorkomme. Schließlich habe ich nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass Jona begriff, dass Hass und Feindschaft uns Menschen nur zerstören.
Dabei wünschte ich mir, dass dies auch heute so einfach wäre! Wäre es nicht schön, wenn ich auch heute nur an einem kleinen Rizinusbaum knabbern müsste, damit die Menschen begreifen, dass wir mit dem ganzen Hass in der Welt nicht weit kommen? Und dass der Schlüssel für ein geglücktes Leben auch heute die Vergebung ist?
Aber wer weiß? Vielleicht geht die Jona-Geschichte ja noch weiter? Vielleicht ist sie ja noch gar nicht zu Ende? Weil die Jona-Geschichte uns braucht: Sie und mich ... und dass auch wir den Hass in uns ablegen und einander vergeben. Ich jedenfalls würde es uns wünschen.
Klaviermusik (Abgang)
Lasst uns miteinander und füreinander beten:
Barmherziger Gott
Hass und Feindschaft wachsen manchmal schnell
und wenn sie einmal da sind,
sind sie oft nur sehr schwer wieder zu beseitigen.
Da ist viel Eigensinn im Spiel
Ich will nicht! Soll doch der andere damit anfangen! Warum immer ich?
Da ist Hoffnungslosigkeit im Spiel
Das hat ja alles eh keinen Sinn! Das wird ja nie etwas!
Da ist falsche Gewohnheit mit im Spiel
Die Welt ist eben so. Da kann man nichts machen.
Hilf uns Gott
es anders zu machen.
Hilf uns
einander zu vergeben, anstatt uns gegenseitig zu hassen,
so dass wir sagen:
Komm, lass es uns noch einmal versuchen. Oder:
Es tut mir leid. Ich weiß nicht, was mich da getrieben hat. Oder:
Ich verzeihe dir. Du weißt, du bist mir wichtig.
Hilf uns, dass die Jona-Geschichte so weiter geht
mitten unter uns
und auch wir und unsere Welt Frieden findet.
Darum bitten wir dich
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Wir beten weiter - miteinander und füreinander - in der Stille.
Vater unser
Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Und der Friede Gottes,
der höher ist als alle unsere Vernunft
bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.
Lied: Du bist da wo Menschen leben
Abkündigungen
Segen Empfangt nun den Segen Gottes:
Der Herr segne euch und behüte euch.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch
und sei euch gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden.
Gemeinde: Amen, Amen, Amen
Orgelnachspiel
Klaviermusik (Abgang)
Wir singen: EG 666, 1-3 Wie ein Fest nach langer Trauer
Auftritt Rosalie
Liebe Kinder, liebe Erwachsene
Das war die Geschichte von Jona. Ich finde, es war eine spannende Geschichte. Und das nicht nur, weil ich selbst darin vorkomme. Schließlich habe ich nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass Jona begriff, dass Hass und Feindschaft uns Menschen nur zerstören.
Dabei wünschte ich mir, dass dies auch heute so einfach wäre! Wäre es nicht schön, wenn ich auch heute nur an einem kleinen Rizinusbaum knabbern müsste, damit die Menschen begreifen, dass wir mit dem ganzen Hass in der Welt nicht weit kommen? Und dass der Schlüssel für ein geglücktes Leben auch heute die Vergebung ist?
Aber wer weiß? Vielleicht geht die Jona-Geschichte ja noch weiter? Vielleicht ist sie ja noch gar nicht zu Ende? Weil die Jona-Geschichte uns braucht: Sie und mich ... und dass auch wir den Hass in uns ablegen und einander vergeben. Ich jedenfalls würde es uns wünschen.
Klaviermusik (Abgang)
Lasst uns miteinander und füreinander beten:
Barmherziger Gott
Hass und Feindschaft wachsen manchmal schnell
und wenn sie einmal da sind,
sind sie oft nur sehr schwer wieder zu beseitigen.
Da ist viel Eigensinn im Spiel
Ich will nicht! Soll doch der andere damit anfangen! Warum immer ich?
Da ist Hoffnungslosigkeit im Spiel
Das hat ja alles eh keinen Sinn! Das wird ja nie etwas!
Da ist falsche Gewohnheit mit im Spiel
Die Welt ist eben so. Da kann man nichts machen.
Hilf uns Gott
es anders zu machen.
Hilf uns
einander zu vergeben, anstatt uns gegenseitig zu hassen,
so dass wir sagen:
Komm, lass es uns noch einmal versuchen. Oder:
Es tut mir leid. Ich weiß nicht, was mich da getrieben hat. Oder:
Ich verzeihe dir. Du weißt, du bist mir wichtig.
Hilf uns, dass die Jona-Geschichte so weiter geht
mitten unter uns
und auch wir und unsere Welt Frieden findet.
Darum bitten wir dich
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Wir beten weiter - miteinander und füreinander - in der Stille.
Vater unser
Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Und der Friede Gottes,
der höher ist als alle unsere Vernunft
bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.
Lied: Du bist da wo Menschen leben
Abkündigungen
Segen Empfangt nun den Segen Gottes:
Der Herr segne euch und behüte euch.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch
und sei euch gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden.
Gemeinde: Amen, Amen, Amen
Orgelnachspiel

Pfr. Paul Wassmer (gemeinsam mit dem Team der Kinderbibelwoche), Nov. 2019
