Gottesdienst Jes. 58, 1-9 (Sonntag Estomihi, Febr. 2022)
Gnade und Friede sei mit euch,
von Gott unserem Herrn.
Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst heute am Sonntag Estomihi. Dieser Sonntag liegt mitten in der Fasnacht´s-zeit und verweist mit seinem Namen auf einen Vers aus Psalm 31, in dem es heißt
Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst heute am Sonntag Estomihi. Dieser Sonntag liegt mitten in der Fasnacht´s-zeit und verweist mit seinem Namen auf einen Vers aus Psalm 31, in dem es heißt
"Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir hilfst."
Ein starker Fels, um sich darauf zu stützen, eine Burg, die einem Schutz bietet, das brauchen auch wir heute.
Die Menschen in der Ukraine brauchen einen solchen Felsen, um sich an ihm festzuhalten, und einen Ort, an dem sie geschützt sind, angesichts des Krieges, mit dem ihr Land überzogen wird.
Ja, jeder Mensch braucht einen solchen stabilen Boden unter den Füßen und einen sicheren Raum, damit sich sein Leben entfalten kann.
Und doch wird den Menschen in der Ukraine dieser Boden unter den Füßen gerade weggezogen und die sicheren Räume, die ihr Leben braucht, werden zerstört. Mit dem Schmerz über diese Taten sind wir heute hier. Mit unserer Wut und unserer Ohnmacht.
Dabei halten wir uns aneinander fest und an Gott, damit uns die Wut und die Ohnmacht nicht mit sich reißen. Und wir suchen mit Gott das Licht, auch in der Dunkelheit. Damit unsere Nacht endet und der Morgen und die Hoffnung kommt.
Die Menschen in der Ukraine brauchen einen solchen Felsen, um sich an ihm festzuhalten, und einen Ort, an dem sie geschützt sind, angesichts des Krieges, mit dem ihr Land überzogen wird.
Ja, jeder Mensch braucht einen solchen stabilen Boden unter den Füßen und einen sicheren Raum, damit sich sein Leben entfalten kann.
Und doch wird den Menschen in der Ukraine dieser Boden unter den Füßen gerade weggezogen und die sicheren Räume, die ihr Leben braucht, werden zerstört. Mit dem Schmerz über diese Taten sind wir heute hier. Mit unserer Wut und unserer Ohnmacht.
Dabei halten wir uns aneinander fest und an Gott, damit uns die Wut und die Ohnmacht nicht mit sich reißen. Und wir suchen mit Gott das Licht, auch in der Dunkelheit. Damit unsere Nacht endet und der Morgen und die Hoffnung kommt.
Lied: EG 455, 1-3 Morgenlicht leuchtet
Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Barmherziger Gott,
mitten in den Sorgen unserer Tage,
mitten in der Geschäftigkeit, mit der wir unser Leben füllen
und den Zwängen, denen wir ausgeliefert sind
und in die wir andere hinein zwingen,
mitten in den Sorgen unserer Tage,
mitten in der Geschäftigkeit, mit der wir unser Leben füllen
und den Zwängen, denen wir ausgeliefert sind
und in die wir andere hinein zwingen,
stehen wir auf einmal
vor einer Welle der Gewalt,
die über die Ukraine hinweg rollt.
vor einer Welle der Gewalt,
die über die Ukraine hinweg rollt.
So kommen wir zu dir, Gott,
und wir bitten dich:
und wir bitten dich:
Um ein Ende der Gewalt.
Um Frieden für die Menschen in der Ukraine.
Und um eine Lösung des Konflikts,
bei der sich nicht die Macht durchsetzt,
sondern die Gerechtigkeit.
Um Frieden für die Menschen in der Ukraine.
Und um eine Lösung des Konflikts,
bei der sich nicht die Macht durchsetzt,
sondern die Gerechtigkeit.
Du Gott schufst das Licht in dunkler Nacht.
Hilf uns Menschen,
dass auch wir die Nacht der Gewalt und der Ungerechtigkeit beenden
und das Licht des Friedens scheinen lassen.
Hier und überall.
Hilf uns Menschen,
dass auch wir die Nacht der Gewalt und der Ungerechtigkeit beenden
und das Licht des Friedens scheinen lassen.
Hier und überall.
Gemeinde: Amen.
Wir hören als Lesung auf Worte aus dem 58. Kapitel des Propheten Jesaja, die Verse 1-9. Dort heißt es:
"So spricht Gott der Herr: Rufe, so laut du kannst! Lass deine Stimme erschallen, wie eine Posaune! Halte meinem Volk, den Nachkommen Jakobs, ihr Unrecht und ihr Vergehen vor!
Denn sie suchen mich täglich und fragen, meine Wege zu wissen. Als wären sie ein Volk, das die Gerechtigkeit schon getan und das Recht seines Gottes nicht verlassen hätte, so fordern sie von mir, dass ich zu ihrer Rettung eingreife, und wünschen, dass ich ihnen nahe bin.
"Was für einen Sinn hat es," so jammern sie, „dass wir fasten und deinetwegen Entbehrungen auf uns nehmen? Du beachtest es ja gar nicht!"
Darauf sage ich, der Herr: „Seht doch, was ihr an euren Fasttagen tut! Ihr geht euren Geschäften nach und beutet eure Arbeiter aus. Ihr fastet zwar, aber seid zugleich streitsüchtig und schlagt sofort mit der Faust drein. Darum kann euer Gebet nicht zu mir gelangen. Ist das vielleicht ein Fasttag, wie ich ihn liebe, wenn ihr auf Essen und Trinken verzichtet, euren Kopf hängen lasst und euch in Sack und Asche kleidet? Nennt ihr das ein Fasten, das mir gefällt?
Nein, ein Fasten, wie ich es haben will, sieht anders aus! Lasst los, die ihr mit Unrecht gebunden habt, nehmt das drückende Joch von ihrem Hals! Gebt den Misshandelten die Freiheit und macht jeder Unterdrückung ein Ende. Brecht dem Hungrigen euer Brot und nehmt die Obdachlosen in euer Haus auf. Gebt denen, die in Lumpen umherlaufen, etwas zum Anziehen und helft allen in eurem Volk, die Hilfe brauchen.
Nein, ein Fasten, wie ich es haben will, sieht anders aus! Lasst los, die ihr mit Unrecht gebunden habt, nehmt das drückende Joch von ihrem Hals! Gebt den Misshandelten die Freiheit und macht jeder Unterdrückung ein Ende. Brecht dem Hungrigen euer Brot und nehmt die Obdachlosen in euer Haus auf. Gebt denen, die in Lumpen umherlaufen, etwas zum Anziehen und helft allen in eurem Volk, die Hilfe brauchen.
Dann wird euer Licht hervorbrechen wie die Sonne am Morgen und eure Wunden werden heilen. Eure Gerechtigkeit wird euch vorangehen und meine Herrlichkeit wird euch folgen als starker Schutz und wird euren Zug beschließen. Dann werdet ihr zu mir rufen und ich werde euch antworten, wenn ihr um Hilfe schreit - und ich werde sagen: „Siehe, hier bin ich!"
Gott, dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Halleluja
Gemeinde: Halleluja, Halleluja.
Lied: EG 147 Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen.
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen.
Gott segne reden und hören. Amen.
Liebe Gemeinde
Fast wie ein Rezept klingen die Worte, die wir eben von dem Propheten Jesaja gehört haben. Wie ein Rezept, um wieder gesund zu werden. Um die Störung zu beseitigen, die aufgetreten ist, im Verhältnis zwischen uns Menschen und Gott.
Fast wie ein Rezept klingen die Worte, die wir eben von dem Propheten Jesaja gehört haben. Wie ein Rezept, um wieder gesund zu werden. Um die Störung zu beseitigen, die aufgetreten ist, im Verhältnis zwischen uns Menschen und Gott.
Aber was ist die Krankheit, an der die Menschen leiden? Die Mediziner, die ja alles mit lateinischen Begriffen bezeichnen, würden es vielleicht eine „Injustitia invisitas" nennen - ein Unrecht, das unsichtbar geworden ist.
Was ist das für eine Art von Krankheit? Man kann es vielleicht mit einer Art von Blindheit vergleichen. Aber eben keine Blindheit der Augen, sondern eine Blindheit des Herzens:
Da ist zum Beispiel ein Mann: Er sagt von sich, dass er in seinem Leben die Gerechtigkeit hoch hält. So lässt er sich in seinem Betrieb nichts zuschulden kommen. Er ist hart, aber auch fair zu seinen Untergebenen. Zuhause will er - nach der anstrengenden Arbeit - seine Ruhe. Das ist sein Recht, sagt er. Und sind seine Kinder einmal zu laut, dann kann ihm schon einmal die Hand ausrutschen. Er schlägt zu. Schnell und hart. Er findet nichts dabei. Das war schon immer so. Schließlich wurde auch er von seinem Vater geschlagen. Er hat sich daran gewöhnt. Und würde man ihn fragen, wäre seine Antwort, dass er ein guter Vater sei.
Unsichtbar wird das Unrecht. Es verschwindet hinter unseren alltäglichen Gewohnheiten, es braucht sich dazu nicht einmal zu verstecken.
Es ist, als hätte man seinen Schlüssel verlegt. Man sucht ihn verzweifelt, zuerst an den üblichen Orten, und dann, wenn man ihn dort nicht findet, sucht man ihn überall. Selbst im Kühlschrank sieht man nach. Bis dann, Tage später, der vermisste Schlüssel direkt vor einem liegt, im Bücher-Regal, in Augenhöhe - er war da, offen sichtbar, trotzdem lief man jedes Mal an ihm vorbei.
So ist es manchmal auch mit der Ungerechtigkeit. Sie liegt direkt vor unseren Augen, aber wir sehen sie nicht - weil wir uns an ihren Anblick gewöhnt haben.
So wie wir uns vielleicht auch - in den vergangenen Jahren - an den verdeckten Krieg gewöhnt haben, den Russland seit 8 Jahren in der Ukraine führt. Damals - im Jahr 2014 - besetzten russische Soldaten die Krim - und getarnte russische Kämpfer schufen im Osten des Landes so genannte befreite Gebiete. Jahrelang brodelte im Osten der Ukraine der Konflikt weiter, mit rund vierzehntausend Toten. Jeder konnte es sehen. Doch alle Versuche, diesen Konflikt zu lösen, blieben erfolglos. So wandte sich die Aufmerksamkeit der Welt wieder anderen Dingen zu. Man gewöhnte sich daran. Sah nicht mehr auf das, was dort geschah.
Jetzt können wir nicht mehr wegsehen. Auch wenn uns das, was wir dort sehen, nicht gefällt.
Mit diesem Krieg bricht Russland erstmals offen mit den Verträgen, die es selbst unterschrieben hat. Es wird damit als Verhandlungspartner nicht mehr berechenbar. Dazu tragen auch die Desinformationen bei, die von russischer Seite aus gestreut werden. Dort ist von ukrainischen Angriffen die Rede. Und davon, dass die Ukraine ein faschistisches System sei, das vom Ausland gesteuert wird.
Dabei sieht sich Putin in seiner eigenen Weltsicht als Opfer, das vom Westen eingekreist wird. In seiner eigenen Weltsicht zählt nicht das Selbstbestimmungsrecht der Völker, sondern die Wiederherstellung der Einflusszone Russlands. Er sieht das eigene Unrecht nicht. Oder er will es nicht sehen.
Was sollen wir da tun? Ja, was können wir tun? Wenn jemand ohne Skrupel und mit Gewalt versucht, eine neue Weltordnung zu schaffen? Eine Ordnung, die nicht auf dem Völkerrecht und das Einhalten gegenseitiger Verträge beruht, sondern allein auf Macht?
Gerechtigkeit, sagt der Prophet, ist der Schlüssel.
Eine Gerechtigkeit, die sich nicht an den irgendwelchen Randproblemen festmacht, um damit die großen Probleme ignorieren zu können, sondern eine Gerechtigkeit, die sich den zentralen Problemen zuwendet.
Eine Gerechtigkeit also, die sich in der Zeit des Propheten Jesuja, nicht auf das Klein-Klein beim Fasten konzentriert und darauf verweist, welche Mühen man auf die Einhaltung der Gebote verwendet, während gleichzeitig das große Unrecht der Ausbeutung und Armut im Land ungestört weitergeht, nein, eine Gerechtigkeit, die dort hinsieht, wo es weh tut.
Lasst los, sagt der Prophet, die ihr mit Unrecht gebunden habt, (und) nehmt das drückende Joch von ihrem Hals! Gebt den Misshandelten die Freiheit und macht jeder Unterdrückung ein Ende. Brecht dem Hungrigen euer Brot und nehmt die Obdachlosen in euer Haus auf. Gebt denen, die in Lumpen umherlaufen, etwas zum Anziehen und helft allen in eurem Volk, die Hilfe brauchen.
So sieht eine Gerechtigkeit aus, die Gott gefällt, sagt der Prophet. Darum tut nicht so, als hättet ihr die Gerechtigkeit schon getan.
Als ob das möglich wäre! Als ob man die Gerechtigkeit ein für alle mal tun könnte, so dass sie sich damit erledigt hat. Als läge die Gerechtigkeit in der Vergangenheit, gut verpackt und würde uns in der Gegenwart nichts mehr angehen.
Nein, sagt der Prophet. Ihr sollt die Gerechtigkeit nicht in der Vergangenheit suchen. Denn die Gerechtigkeit lebt im hier und jetzt und sie braucht Menschen, die sich für sie einsetzten.
Und heute? Da gilt dies genauso.
Im privaten Bereich. Wie auch im gesellschaftlichen und politischen Bereich.
Eine Stimme, die mich angesichts des Krieges in der Ukraine persönlich tief beeindruckt hat, und die mir Hoffnung gibt, dass sich sie Menschheit - wenn auch langsam - doch weiterentwickelt in Richtung von Gerechtigkeit und Frieden - ist die Stimme des Kenianischen Botschafters Martin Kimani. Er sprach nach dem Einmarsch der russischen Truppen vor den vereinten Nationen. Dabei legte er den Finger auf eine entscheidende Stelle in diesem Konflikt.
Er sagte, dass sein Heimatland Kenia, wie jedes andere afrikanische Land, durch das Ende eines Imperiums entstanden ist. Dabei hat Kenia die Grenzen seines Landes nach dem Zusammenfallen der alten Macht nicht selbst festgelegt, sondern die Grenzen übernomen, die in früheren Zeiten in den fernen Metropolen der Kolonialmächte - in London, Paris und Lissabon - entstanden sind, ohne Rücksicht auf die alten afrikanischen Nationen, die durch diese Grenzen getrennt wurden.
„Hätten wir uns bei unserer Unabhängigkeit dazu entschieden, Staaten mit gleicher Ethnie oder Religion anzustreben, hätten wir blutige Kriege geführt und das über Jahrzehnte", sagte er.
Das wollten sie nicht. So erkannten sie die Grenzen an, auch wenn es nicht ihre Grenzen waren. Denn es nützt nichts, mit einer „gefährlichen Nostalgie", wie er es nannte, in die Vergangenheit zurückzublicken. Statt dessen sahen sie nach vorne, weil sie etwas Größeres wollten, nämlich Frieden.
„Hätten wir uns bei unserer Unabhängigkeit dazu entschieden, Staaten mit gleicher Ethnie oder Religion anzustreben, hätten wir blutige Kriege geführt und das über Jahrzehnte", sagte er.
Das wollten sie nicht. So erkannten sie die Grenzen an, auch wenn es nicht ihre Grenzen waren. Denn es nützt nichts, mit einer „gefährlichen Nostalgie", wie er es nannte, in die Vergangenheit zurückzublicken. Statt dessen sahen sie nach vorne, weil sie etwas Größeres wollten, nämlich Frieden.
Die Art, wie er sprach, hat mich tief beeindruckt. Es waren einfache und klare Worte. Worte, die zeigten, wo die Gerechtigkeit zu finden ist. Und wo nicht.
Er sagte: „Wir müssen unsere Erholung von der „Glut der toten Reiche" auf eine Weise abschließen, die uns nicht in neue Formen der Herrschaft und der Unterdrückung zurück stürzt."
Er sagte: „Wir müssen unsere Erholung von der „Glut der toten Reiche" auf eine Weise abschließen, die uns nicht in neue Formen der Herrschaft und der Unterdrückung zurück stürzt."
Das ist unsere Aufgabe. Nicht mehr und nicht weniger.
Gewalt und Krieg hilft dazu nicht. Es hat noch nie geholfen. Es hilft auch heute nicht. Und es wird auch nie helfen.
Darum lasst uns nach Wegen suchen, auf denen die Gerechtigkeit wieder eine Chance hat zu leben. Und auf denen auch die Menschen eine Chance haben zu leben, anstatt auf dem Altar vergangener toter Reiche geopfert zu werden. Amen.
Lied: EG 430, 1-3 Gib Frieden, Herr, gib Frieden
Lasst uns miteinander und füreinander beten.
Barmherziger Gott
dort, wo wir Menschen unser Leben auf Macht, Gewalt und Willkür bauen, verlassen wir den Weg der Gerechtigkeit. Das ist im privaten Bereich so, wie auch in der Politik.
dort, wo wir Menschen unser Leben auf Macht, Gewalt und Willkür bauen, verlassen wir den Weg der Gerechtigkeit. Das ist im privaten Bereich so, wie auch in der Politik.
So bitten wir dich, hilf uns,
dass wir auf die Gerechtigkeit bauen und darauf,
Konflikte friedlich zu lösen.
dass wir auf die Gerechtigkeit bauen und darauf,
Konflikte friedlich zu lösen.
Wir bitten dich für die Menschen in der Ukraine, die sich seit 8 Jahren in einem verdeckten Krieg befinden, der nun eskaliert.
Wir bitten dich für die Menschen in Belarus, die sich mit friedlichen Mitteln für freie Wahlen und Gerechtigkeit einsetzen und von ihrem Staat verfolgt werden.
Wir bitten dich für die Menschen in Kasachstan, einem Land, in dem eine Demokratiebewegung mit Hilfe von russischen Truppen niedergeschlagen wurde.
Wir bitten dich für die Menschen in Aserbaidschan, dessen Machthaber die freie Meinungsäußerung nicht erlaubt.
Und wir bitten dich für die Menschen in Russland, denen ihr Staat durch Falsch-Informationen einzureden versucht, dass sie von ihrem kleinen Nachbarland Ukraine angegriffen werden.
Wir bitten dich für die Menschen in Belarus, die sich mit friedlichen Mitteln für freie Wahlen und Gerechtigkeit einsetzen und von ihrem Staat verfolgt werden.
Wir bitten dich für die Menschen in Kasachstan, einem Land, in dem eine Demokratiebewegung mit Hilfe von russischen Truppen niedergeschlagen wurde.
Wir bitten dich für die Menschen in Aserbaidschan, dessen Machthaber die freie Meinungsäußerung nicht erlaubt.
Und wir bitten dich für die Menschen in Russland, denen ihr Staat durch Falsch-Informationen einzureden versucht, dass sie von ihrem kleinen Nachbarland Ukraine angegriffen werden.
Steh du diesen Menschen bei. Schenke ihnen Kraft und Hoffnung.
Aber vor allem Wege, auf denen Gerechtigkeit und Frieden wächst.
Aber vor allem Wege, auf denen Gerechtigkeit und Frieden wächst.
Wir beten weiter - miteinander und füreinander - in der Stille.
Vater unser im Himmel
geheiligt werde dein Name
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.
Der Friede Gottes, welcher höher ist als alle menschliche Unvernunft,
bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
Lied: NL 93, 1-3 Wo Menschen sich vergessen
Wochenspruch:
"Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem,
und es wird alles vollendet werden,
was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn." (Lk. 18,31)
Empfangt den Segen Gottes:
Der Herr segne euch und behüte euch.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden.
Orgelnachspiel
