Gnade und Friede sei mit euch,
von Gott unserem Herrn.
Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst heute am Sonntag Reminiszere. Dieser Sonntag hat seinen Namen aus einem Vers aus Psalm 25, in dem es heißt:
Gedenke Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte ( Ps. 25,6)
An die Barmherzigkeit und an die Güte zu denken, das täte auch den Herren dieser Welt gut. Damit der Krieg in der Ukraine endete und das Leid vorüber wäre. Dass wieder Hoffnung wachsen könnte und Frieden.
Doch überall dort, wo Barmherzigkeit und Güte fehlen, müssen wir Menschen erst durch das Dunkel hindurch.
Doch überall dort, wo Barmherzigkeit und Güte fehlen, müssen wir Menschen erst durch das Dunkel hindurch.
Lied: NL 30, 1-3 Durch das Dunkel hindurch
Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Gottes
der das Leben ist,
der gütig ist und barmherzig,
und der uns Menschen dazu aufruft,
dieser Güte und Barmherzigkeit mit unserem Leben zu folgen.
Jetzt und in Ewigkeit.
der das Leben ist,
der gütig ist und barmherzig,
und der uns Menschen dazu aufruft,
dieser Güte und Barmherzigkeit mit unserem Leben zu folgen.
Jetzt und in Ewigkeit.
Lasst uns beten:
Barmherziger Gott
unsere Welt wendet sich immer wieder von dem ab,
was Leben schenkt.
unsere Welt wendet sich immer wieder von dem ab,
was Leben schenkt.
Als gäbe es etwas in uns,
das sich daran freut, wenn es sich über andere erhebt,
wenn es sich auf Kosten anderer gut gehen lässt
und sich an der eigenen Macht berauscht
und daran, dass einem niemand auf die Schliche kommt.
das sich daran freut, wenn es sich über andere erhebt,
wenn es sich auf Kosten anderer gut gehen lässt
und sich an der eigenen Macht berauscht
und daran, dass einem niemand auf die Schliche kommt.
So kommen wir zu dir, Gott,
mit unserer Überheblichkeit
und mit dem Dunkel, das auch in uns wohnt.
mit unserer Überheblichkeit
und mit dem Dunkel, das auch in uns wohnt.
Und wir bitten dich:Hilf uns und der Welt,
umzukehren, bevor es zu spät ist.
umzukehren, bevor es zu spät ist.
Schenke uns Wege, die zur Versöhnung führen,
und die Leben schenken.
Wege, die uns zu Güte und Barmherzigkeit führen.
In unserem eigenen Leben
und in unserer Welt.
Jetzt und in Ewigkeit.
und die Leben schenken.
Wege, die uns zu Güte und Barmherzigkeit führen.
In unserem eigenen Leben
und in unserer Welt.
Jetzt und in Ewigkeit.
Wir hören als Lesung auf eine Geschichte aus dem 26. Kapitel des Matthäusevangeliums. Dort heißt es:
Nach dem Abendmahl kam Jesus mit seinen Jüngern zu einem Garten, der hieß Gethsemane, und sprach zu den Jüngern: Setzt euch hier, solange ich dorthin gehe und bete. Und er nahm mit sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen.
Da sprach Jesus zu ihnen: „Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wacht mit mir!"
Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: „Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!"
Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: „Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach."
Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach: „Mein Vater, ist's nicht möglich, dass dieser Kelch an mir vorübergehe, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!" Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voller Schlaf.
Und er ließ sie und ging abermals hin und betete zum dritten Mal und redete dieselben Worte.
Dann kam er zu seinen Jüngern und sprach zu ihnen: „Ach, wollt ihr weiter schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist da, dass der Menschensohn in die Hände der Sünder überantwortet wird.
Steht auf, lasst uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verrät."
Da sprach Jesus zu ihnen: „Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wacht mit mir!"
Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: „Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!"
Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: „Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach."
Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach: „Mein Vater, ist's nicht möglich, dass dieser Kelch an mir vorübergehe, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!" Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voller Schlaf.
Und er ließ sie und ging abermals hin und betete zum dritten Mal und redete dieselben Worte.
Dann kam er zu seinen Jüngern und sprach zu ihnen: „Ach, wollt ihr weiter schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist da, dass der Menschensohn in die Hände der Sünder überantwortet wird.
Steht auf, lasst uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verrät."
(Matth. 26, 36-46)
Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Amen.
Lied: NL 11 Christus, dein Licht
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen.
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen.
Gott segne reden und hören. Amen.
Liebe Gemeinde
Wie haben Sie in der letzten Nacht geschlafen? Oder in den Nächten davor? Mit den Nachrichten im Ohr, vom Krieg in der Ukraine? Konnten sie verstörenden Bilder loslassen, die auf allen Kanälen zu sehen sind? Oder drehte sich das Gedankenkarussell in ihrem Kopf immer weiter, so dass an ein Einschlafen nicht zu denken war?
Auch Jesus konnte nicht schlafen - in der Geschichte aus der Bibel, die wir eben gehört haben. Auch er kann nicht abschalten, angesichts der Bedrohung, die er auf sich zukommen sieht. Er spürt das drohende Unheil, so wie die Menschen in der Ukraine vor dem Ausbruch des Krieges spürten, dass sich da an ihren Grenzen etwas zusammenbraute, etwas, das ihr Land mit Leid und Unglück überschwemmen würde.
Jesus spürt eine Dunkelheit - nicht weil es Nacht ist - nein, es ist eine andere Dunkelheit, eine tiefere Dunkelheit. Sie liegt in den Blicken der Menschen verborgen, die plötzlich Angst ausstrahlen, wenn sie ihn sehen - statt Freude. Ein verschämtes Wegblicken, ein Zusammenzucken - ein plötzliches Umdrehen, das nach römischen Soldaten Ausschau hält oder nach den Mitgliedern der Tempelwache. Die Menschen trauen sich nicht mehr, zu ihm zu stehen. Sie rücken von ihm ab, unmerklich, von Tag zu Tag ein wenig mehr. Auch die Gespräche auf den Stufen des Tempels werden mit jedem Tag aggressiver. Da ist ein neuer Ton. Irgendetwas ist da im Gange. Von einem Kopfgeld ist die Rede. Einer Belohnung, die für seine Ergreifung ausgesetzt wurde. Er soll verschwinden. Koste es, was es wolle. Nein, sein Besuch in Jerusalem hat seit ein paar Tagen seine Unschuld verloren und die Welt um ihn herum ist dunkel geworden.
Kein Wunder, dass er nicht schlafen kann. Dort, im Garten Gethsemane, in den er sich zurückgezogen hat, nach dem Festessen beim Passafest. Kaum jemand weiß, dass er hier ist. So hat er einen Moment Pause. Trotzdem findet er keine Ruhe.
So nimmt er seine engsten Freunde zur Seite. Petrus, den Fischer, dazu Johannes und Jakobus, die beiden Söhne des Zebedäus. „Kommt mit mir", sagt er zu ihnen. „Denn meine Seele ist betrübt bis an den Tod; lasst mich jetzt nicht allein!"
Doch seine Freunde können ihm letztlich nicht helfen. So geht er ein, zwei Schritte weiter. Tiefer in die Dunkelheit hinein und stellt sich seiner Angst. Er fällt auf den Boden und betet. Er legt seine Not in Gottes Hand.
„Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber;
doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!"
Es ist eine einfache Bitte. Eine Bitte, vom Leid verschont zu bleiben. Lass den bitteren Kelch an mir vorüber gehen. Ich will nicht aus ihm trinken. So wie die Menschen aus der Ukraine nicht aus ihm trinken wollen. Sie haben nach diesem Leid nicht gerufen. Sie sind nicht dafür verantwortlich, dass ein anderer kommt, und ihr Land mit einem Krieg überzieht. Ohnmächtig stehen sie vor dem Terror, der ihr Land überzieht. Und wer weiß, vielleicht haben manche von ihnen in den Tagen davor ganz ähnlich gebetet: „Gott, lass diesen Kelch an uns vorüber ziehen."
Was aber, wenn Gott diese Bitte nicht erfüllt? Denn so viele schöne Geschichten es auch gibt, über erfüllte Gebets-Erhöhrungen, über Spontanheilungen nach tödlichen Krankheiten, über Rettungen aus höchster Not, so viele Geschichten gibt es auch, in denen Gott die Gebete scheinbar nicht erhörte. Was ist dann?
Hat Gott dann nicht zugehört? Ist Gott vielleicht schwerhörig? Oder hört er nur auf Manche? Erfüllt er nur der Frommen oder der Gläubigen? Was ist aber dann mit Jesus? Warum hört er nicht auf seine Bitte?
Das alles sind Fragen, die - wenn wir sie uns stellen, vor allem Nachts, im Dunkeln - das Gedankenkarussell weiter antreiben und es immer schneller in unserem Kopf rotieren lassen. Trotzdem hören diese Fragen nicht auf. So wie auch der Krieg in der Ukraine nicht aufhört.
Und doch tut es gut, das Leid zumindest aussprechen zu können. Es in Worte zu fassen, so dass es aus uns heraus kann und es nicht länger unsere Seele erstickt. Es tut gut, jemanden zu haben, der unsere Fragen hört, auch wenn wir nicht immer eine Antwort bekommen. Aber zumindest hört uns jemand. Zumindest ist da jemand, dem es nicht egal ist, wie es uns geht. Der das Leid nicht vergisst. Weil er selbst mitleidet. Mit uns.
So jemanden zu haben, tut gut. Es ist mehr, als wir Menschen manchmal leisten können. Denn seien wir ehrlich: wir Menschen schalten beim Hören eines fremden Leids gern irgendwann ab. Es reicht, sagt uns eine innere Stimme. Und das auch zu Recht. Weil wir sonst unter dem Leid der Welt begraben würden. So schützen wir uns. So wie sich auch Petrus, Johannes und Jakobus schützten, in dieser Geschichte aus der Bibel. Sie hielten die Anspannung nicht aus, sondern nickten ein. Sie schliefen, während ihr Freund, direkt daneben, sich mit Todesängsten quälte. Sie lassen ihn in diesem Moment mit seiner Not allein. Es ist zu viel für sie.
Doch einer schläft nicht: das ist Gott. Er hört Jesus zu.
So erzählt ihm Jesus von seiner Angst zu sterben. Dabei ist dieses Erzählen wichtig. Weil wir - indem wir unsere Ängste aussprechen - uns ihnen zugleich stellen. Wir rennen nicht mehr vor ihnen weg. Das Versteckspiel hat ein Ende.
So geht es auch Jesus. Er stellt sich seiner Angst. So wird das Gebet immer mehr zu einem Ort, an dem er zu sich selbst kommt. Doch bleibt er nicht bei sich selbst. Denn zugleich ist das Gebet auch ein Ort, an dem er etwas findet, das ihm in seiner Not hilft.
So ist das Gebet für viele immer wieder ein Ort, der ihnen hilft.
Für viele Ukrainer heißt dies im Moment, mitten in dieser Not den Mut zu finden, ihr Land zu verlassen. Den Mut zu finden, die Fäden zu ihrer Heimat zu zerreißen, um das eigene Leben und das Leben ihrer Kinder zu schützen. Für andere in der Ukraine heißt dies, den Mut zu finden, zu kämpfen und sich den feindlichen Aggressoren zu stellen. Widerstand zu leisten, auch auf die Gefahr hin, das eigene Leben zu verlieren. Beides ist nicht einfach. Beides braucht Mut. Und bei beidem besteht die Gefahr, die eigene Seele dabei zu verlieren. An die Verzweiflung. An die Ohnmacht. Oder an den Hass.
Beten hilft, bei sich zu bleiben, bei der eigenen Menschlichkeit. Gerade dort, wo diese Menschlichkeit von allen Seiten bedroht ist.
Jesus betete damals: „Nicht mein Wille geschehe, sondern deiner."
Er legt damit seine Zukunft in Gottes Hand.
Dabei glaube ich nicht, dass es Gottes Wille war, dass damals das Leid über Jesus hereinbrach. Genauso wenig wie ich glaube, dass es Gottes Wille ist, dass wir Menschen uns heute mit Waffen bekämpfen. Nein. Das ist es nicht.
Doch ist es auch nicht Gottes Wille, dass wir Menschen vor dem Leid fliehen und andere damit allein lassen. Es ist nicht Gottes Wille, dass wir den vermeintlich leichteren Weg wählen, nur um jedem Leid aus dem Weg zu gehen. Und das allein schon deshalb, weil diese leichteren Wege sich am Ende oft als Sackgasse erweisen. Weil sie wegelos bleiben. Während der Weg durch das Leid hindurch Türen öffnet.
Darum betet Jesus: nicht mein Wille geschehe. Nicht was ich will, was mir am Leichtesten fällt, soll geschehen. Nein, ich bin jetzt soweit und öffne mich dem, was kommt, auch wenn es nicht gut ist. Dabei vertraue ich auf dich Gott und dass du mich im Leid nicht allein lässt.
Damals gab Jesus dieses Gebet Kraft für die Nacht. Es gab ihm Kraft für das Dunkel seiner Seele, so dass ihn die Angst nicht mit sich fort riss. Es gab ihm Kraft, als die Häscher kamen, geführt von einem Verräter, nicht an seinen Freunden zu verzweifeln, auch wenn sie ihn in seiner Angst allein gelassen hatten.
Damals gab Jesus dieses Gebet Kraft für die Nacht. Es gab ihm Kraft für das Dunkel seiner Seele, so dass ihn die Angst nicht mit sich fort riss. Es gab ihm Kraft, als die Häscher kamen, geführt von einem Verräter, nicht an seinen Freunden zu verzweifeln, auch wenn sie ihn in seiner Angst allein gelassen hatten.
So bietet er seinen Feinden an, ohne Gegenwehr mit ihnen zu kommen, wenn die anderen dafür verschont blieben. Eine Größe, die Petrus das Leben rettet, der bereits zum Schwert gegriffen hatte, und dessen Leben kurz davor stand, in einem Strudel der Gewalt zu enden.
Um ihn und die anderen zu retten ging Jesus mit den Soldaten mit. Was dann kam, wissen Sie: Jesus wurde vor den Hohepriester geführt und vor Pontius Pilatus. Er wurde gefoltert, verhöhnt und verspottet. Und selbst als er am Kreuz hing, schrie er noch zu Gott: „Wo bist du? Warum lässt du mich allein?"
Und auch was danach kam, wissen Sie: Jesus wurde in einer Höhle beigesetzt und ein Stein wurde vor den Eingang gerollt. Damit das Dunkle im Dunkel bleibt, für immer. So ist das in unserer Welt. Aber nicht bei Gott.
Denn der Stein vor der Höhle lag dort nicht für die Ewigkeit. Drei Tage nur, und etwas Neues begann, mitten im Leid, in der Not, mitten im Tod. Eine neue Hoffnung begann, weil Gottes Wege größer sind, als unsere Wege. Und seine Wege selbst im Tod nicht enden.
Dunkelste Nacht - und die Hoffnung auf Leben - beides gehört zu dieser Geschichte aus der Bibel. Wie auch zu unserem Leben.
Wo uns diese Nacht und diese Hoffnung in diesem Krieg in der Ukraine hinführen, wissen wir nicht. Doch können wir alles, was uns auf der Seele liegt, in Gottes Hand legen. Nicht, damit wir nichts mehr damit zu tun haben. Nein, aber damit wir schlafen können, in unseren Nächten. Weil niemand etwas davon hat, wenn wir im Dunkeln wach liegen. Und damit wir im Gespräch mit Gott herausfinden, was unsere Aufgabe ist, in dieser dunklen Zeit. Wo wir etwas dafür tun können, dass Hoffnung wächst und Leben. Und dass Frieden wächst, hier bei uns - wo sich auch immer wieder alle möglichen Konflikte aufschaukeln - und in der Ukraine.
Dazu stärke und bewahre uns der gute Gott. Amen.
Lied: EG 644, 1-3 Meine Zeit steht in deinen Händen
Lasst uns miteinander und füreinander beten:
Barmherziger Gott,
du bist voller Güte und Barmherzigkeit
Sei bei uns in unseren Nächten,
wenn wir das Dunkel besonders intensiv spüren.
Hilf uns, das, was uns auf der Seele liegt,
in deine Hände zu legen.
wenn wir das Dunkel besonders intensiv spüren.
Hilf uns, das, was uns auf der Seele liegt,
in deine Hände zu legen.
Sei bei den Menschen in der Ukraine,
die von Gewalt, Hunger und Krieg bedroht sind,
und oft nicht wissen, wie es weiter gehen soll.
die von Gewalt, Hunger und Krieg bedroht sind,
und oft nicht wissen, wie es weiter gehen soll.
Sei bei den Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind,
die zerrissen sind, zwischen hier und dort.
die zerrissen sind, zwischen hier und dort.
Und sei auch bei den russischen Soldaten,
die Dinge tun, die nicht gut sind
und die von ihrer Führung
für einen verbrecherischen Krieg missbraucht werden.
die Dinge tun, die nicht gut sind
und die von ihrer Führung
für einen verbrecherischen Krieg missbraucht werden.
Hilf uns allen, Güte und Barmherzigkeit zu leben.
Damit wieder Frieden wachsen kann unter uns.
Damit wieder Frieden wachsen kann unter uns.
Wir beten weiter - miteinander und füreinander - in der Stille.
Vater unser im Himmel
geheiligt werde dein Name
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.
geheiligt werde dein Name
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.
Und Friede Gottes, welcher höher ist
als alle menschliche Vernunft und Unvernunft,
bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
Lied: EG 421 Verleih uns Frieden gnädiglich
Wochenspruch:
Gott erweist seine Liebe zu uns darin,
dass Christus für uns gestorben ist,
als wir noch Sünder waren. (Röm. 5,8)
Gott erweist seine Liebe zu uns darin,
dass Christus für uns gestorben ist,
als wir noch Sünder waren. (Röm. 5,8)
Empfangt nun den Segen Gottes:
Der Herr segne euch und behüte euch.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch
und schenke euch Frieden.
Und der Herr gebe euch Kraft,
diesen Frieden in die Welt zu tragen.
Jetzt und in Ewigkeit. Amen.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch
und schenke euch Frieden.
Und der Herr gebe euch Kraft,
diesen Frieden in die Welt zu tragen.
Jetzt und in Ewigkeit. Amen.
Pfr. Paul Wassmer
