Predigt Matth. 9, 35 - 10,5
Lesung: Matth. 9, 35-38, 10, 1+5-8
"Jesus ging ringsum in alle Städte und Dörfer. Dort lehrte er in den Synagogen und predigte das Evangelium vom Reich Gottes. Er heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen. Und als er das Volk sah, bekam er Mitleid; denn die Menschen waren hilflos und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten hatten. Darum sprach er zu seinen Jüngern: Hier wartet eine große Ernte, aber es gibt nicht genug Menschen, die helfen, sie einzubringen. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er die nötigen Leute schickt.
Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, böse Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Gebrechen zu heilen. ... (und) Er gebot ihnen: „Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel. Geht aber und predigt und sprecht: „Das Himmelreich ist nah herbeigekommen. Macht Kranke heil, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt böse Geister aus. Umsonst habt ihr empfangen. Umsonst gebt es auch.“
Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, böse Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Gebrechen zu heilen. ... (und) Er gebot ihnen: „Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel. Geht aber und predigt und sprecht: „Das Himmelreich ist nah herbeigekommen. Macht Kranke heil, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt böse Geister aus. Umsonst habt ihr empfangen. Umsonst gebt es auch.“
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen.
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen.
Gott segne Reden und Hören. Amen.
Liebe Gemeinde
Da stehen sie also, die Jünger Jesu,
stehen da wie begossene Pudel.
Sie sollen losziehen, hat Jesus gesagt.
Immer zu zweit, hat er gesagt, damit keiner von ihnen allein sei.
Predigen sollen sie,
dass das Reich Gottes da ist
und der Himmel zum Greifen nah.
Ja, dass es im Moment ganz einfach ist,
ein Stück Himmel auf die Erde zu holen.
Es braucht nur ein wenig Barmherzigkeit hier,
ein wenig Gerechtigkeit da.
Dazu Friede, wo vorher Streit war,
und Vergebung, wo vorher der Hass regierte.
Das ist schwer, denken die Jünger, aber das ist machbar.
Irgendwie.
Aber das ist ja nicht alles.
Nein. Ganz und gar nicht.
stehen da wie begossene Pudel.
Sie sollen losziehen, hat Jesus gesagt.
Immer zu zweit, hat er gesagt, damit keiner von ihnen allein sei.
Predigen sollen sie,
dass das Reich Gottes da ist
und der Himmel zum Greifen nah.
Ja, dass es im Moment ganz einfach ist,
ein Stück Himmel auf die Erde zu holen.
Es braucht nur ein wenig Barmherzigkeit hier,
ein wenig Gerechtigkeit da.
Dazu Friede, wo vorher Streit war,
und Vergebung, wo vorher der Hass regierte.
Das ist schwer, denken die Jünger, aber das ist machbar.
Irgendwie.
Aber das ist ja nicht alles.
Nein. Ganz und gar nicht.
Macht Kranke heil, hat Jesus gesagt
und als würde das noch nicht genügen,
weckt Tote auf!
Ich meine, wer bin ich?, denken die Jünger.
Bin ich Jesus, dass ich in seine Fußstapfen treten kann?
Nein. Seine Schuhe sind mir definitiv ein paar Nummern zu groß.
Das geht doch nicht.
Kranke heilen, Tote auferwecken.
Auch wenn er mich gesegnet hat.
Und mir die Macht dazu zugesprochen hat.
Nicht mit einem Augenzwinkern,
sondern mit einem direkten Augenkontakt
und mit einem großem Ernst.
„Du kannst das“, hat er zu mir gesagt. „Vertrau´ und geh´los.“
und als würde das noch nicht genügen,
weckt Tote auf!
Ich meine, wer bin ich?, denken die Jünger.
Bin ich Jesus, dass ich in seine Fußstapfen treten kann?
Nein. Seine Schuhe sind mir definitiv ein paar Nummern zu groß.
Das geht doch nicht.
Kranke heilen, Tote auferwecken.
Auch wenn er mich gesegnet hat.
Und mir die Macht dazu zugesprochen hat.
Nicht mit einem Augenzwinkern,
sondern mit einem direkten Augenkontakt
und mit einem großem Ernst.
„Du kannst das“, hat er zu mir gesagt. „Vertrau´ und geh´los.“
Trotzdem.
Das geht so nicht.
Kranke heilen, Tote auferwecken.
Und, als ob dies noch nicht genug wäre,
sollen wir auch noch Aussätzige reinigen.
Das geht so nicht.
Kranke heilen, Tote auferwecken.
Und, als ob dies noch nicht genug wäre,
sollen wir auch noch Aussätzige reinigen.
Aussätzige!
Diese Menschen können uns anstecken.
Und dann geht es uns genauso wie ihnen.
Dann werden wir ausgrenzt.
Dann werden wir schief angesehen und aus dem Dorf gejagt.
Dann müssen wir betteln gehen.
Trotzdem will Jesus, dass wir wir dieses Risiko auf uns nehmen,
dass wir sie berühren
und sie heilen, an Leib und Seele.
Und dann geht es uns genauso wie ihnen.
Dann werden wir ausgrenzt.
Dann werden wir schief angesehen und aus dem Dorf gejagt.
Dann müssen wir betteln gehen.
Trotzdem will Jesus, dass wir wir dieses Risiko auf uns nehmen,
dass wir sie berühren
und sie heilen, an Leib und Seele.
Nein.
Nein. Nein. Nein.
Das geht nicht.
Das ist zu viel verlangt.
Nein. Nein. Nein.
Das geht nicht.
Das ist zu viel verlangt.
Aber selbst das reicht ihm noch nicht aus.
Nein, die Krönung des Ganzen kommt noch:
wir sollen die bösen Geister austreiben, hat er gesagt.
Die dunklen Mächte, die von einem Menschen auf den anderen überspringen können
Und die uns verrückt machen können vor Angst, Wut oder Hass.
Nein, die Krönung des Ganzen kommt noch:
wir sollen die bösen Geister austreiben, hat er gesagt.
Die dunklen Mächte, die von einem Menschen auf den anderen überspringen können
Und die uns verrückt machen können vor Angst, Wut oder Hass.
Und – ach ja -
wir sollen das alles umsonst machen.
Umsonst!
Man stelle sich das vor.
Wir riskieren hier unser Leben,
und alles, was wir dafür bekommen,
ist etwas zu essen und ein Platz zum Schlafen.
wir sollen das alles umsonst machen.
Umsonst!
Man stelle sich das vor.
Wir riskieren hier unser Leben,
und alles, was wir dafür bekommen,
ist etwas zu essen und ein Platz zum Schlafen.
Nein. Das geht nun wirklich zu weit.
Trotzdem gehen sie los.
Wenn auch vielleicht mit einem mulmigen Gefühl.
Sie gehen los, weil alle gehen.
Es wäre ja seltsam, allein dazubleiben,
als hätten sie die Worte Jesu nicht gehört.
Nein. Sie haben seine Worte vernommen.
Auch darum gehen sie.
Auf sein Wort hin,
mit Hoffnungen und Erwartungen auf der einen Seite
und mit Bangen und Ängsten auf der anderen.
Wenn auch vielleicht mit einem mulmigen Gefühl.
Sie gehen los, weil alle gehen.
Es wäre ja seltsam, allein dazubleiben,
als hätten sie die Worte Jesu nicht gehört.
Nein. Sie haben seine Worte vernommen.
Auch darum gehen sie.
Auf sein Wort hin,
mit Hoffnungen und Erwartungen auf der einen Seite
und mit Bangen und Ängsten auf der anderen.
Wir begleiten sie ein Stück auf ihrem Weg, auch wenn in der Bibel nichts von diesem Weg erzählt wird … begleiten sie in das nächste Dorf, an dessen Ortsrand bereits ein blinder Mann auf sie wartet.
„Wer seid ihr?“, ruft der blinde Mann den beiden zu, als er ihre Schritte hört.
„Andreas und Petrus“, antworten die beiden. „Jünger Jesu sind wir.“
„Jesus? Ist das nicht dieser Wunderheiler?“, fragt der Mann.
„Ja, er heilt“, antworten sie. „Und er tut auch Wunder. Aber er macht noch viel mehr.
Er ruft uns zu einem neuen Leben auf.
Wir sollen gnädiger leben, barmherziger,
aber auch freier und so ein Stück Himmel auf die Erde holen.“
„Schön und gut“, sagt der Mann. „Aber wie soll das gehen, blind wie ich bin? Könnt ihr da nichts machen?“
„Wir wissen es nicht“, sagen die beiden. „Aber wir können es versuchen.“
„Andreas und Petrus“, antworten die beiden. „Jünger Jesu sind wir.“
„Jesus? Ist das nicht dieser Wunderheiler?“, fragt der Mann.
„Ja, er heilt“, antworten sie. „Und er tut auch Wunder. Aber er macht noch viel mehr.
Er ruft uns zu einem neuen Leben auf.
Wir sollen gnädiger leben, barmherziger,
aber auch freier und so ein Stück Himmel auf die Erde holen.“
„Schön und gut“, sagt der Mann. „Aber wie soll das gehen, blind wie ich bin? Könnt ihr da nichts machen?“
„Wir wissen es nicht“, sagen die beiden. „Aber wir können es versuchen.“
„Dann macht mal“, sagt der Mann. „Besser ihr versucht es, als dass ihr an mir vorbeigeht.“
Da nehmen sie etwas Speichel, so wie sie es bei Jesus gesehen haben und dazu etwas Erde und vermischen es miteinander. Die Paste legen sie dem Mann auf die Augen. Auch das haben sie bei Jesus gesehen. Dann sprechen sie ein Gebet. Danach nehmen sie etwas Speichel, Wasser ist hier ja nirgends zu finden, und säubern sein Augen.
Verklebt sind sie. Seltsam aussehen tun sie.
Der Mann hält ruhig. Und ruhig erledigen sie ihre Aufgabe.
Verklebt sind sie. Seltsam aussehen tun sie.
Der Mann hält ruhig. Und ruhig erledigen sie ihre Aufgabe.
„Und?“, fragen sie ihn zum Schluss. „Siehst du etwas?“
„Nein“, sagt der Mann. „Es ist alles, wie zuvor.“
„Das tut uns leid“, erwidern sie.
„Macht nichts“, sagt der Mann „Ihr habt es zumindest versucht. Und ihr habt euch Zeit für mich genommen und habt mich berührt. Ihr seid nicht zurückgewichen, nur weil ich blind bin. Nein. Es ist schon in Ordnung. Danke, für alles. Und vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.“
„Nein“, sagt der Mann. „Es ist alles, wie zuvor.“
„Das tut uns leid“, erwidern sie.
„Macht nichts“, sagt der Mann „Ihr habt es zumindest versucht. Und ihr habt euch Zeit für mich genommen und habt mich berührt. Ihr seid nicht zurückgewichen, nur weil ich blind bin. Nein. Es ist schon in Ordnung. Danke, für alles. Und vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.“
So gehen die beiden weiter, um eine Erfahrung reicher.
Es war nicht so schlimm, wie sie gedacht hatten.
Aber auch nicht so erfolgreich, wie sie gehofft hatten,
heimlich vielleicht nur, still und leise.
Trotzdem war es gut. Irgendwie.
Es war nicht so schlimm, wie sie gedacht hatten.
Aber auch nicht so erfolgreich, wie sie gehofft hatten,
heimlich vielleicht nur, still und leise.
Trotzdem war es gut. Irgendwie.
In einem der nächsten Dörfer treffen sie eine alte Frau mit Rückenschmerzen.
Sie reden mit ihr
sie legen ihr die Hand auf.
Es geht ihr besser, sagt sie danach.
Ein kleines Wunder.
Sie reden mit ihr
sie legen ihr die Hand auf.
Es geht ihr besser, sagt sie danach.
Ein kleines Wunder.
Im nächsten Dorf versuchen sie es wieder.
Aber es klapp nicht.
Die Leute werden wütend.
„Uns große Hoffnungen machen“, rufen sie, „aber uns dann doch allein lassen. So geht das nicht.“
Aber es klapp nicht.
Die Leute werden wütend.
„Uns große Hoffnungen machen“, rufen sie, „aber uns dann doch allein lassen. So geht das nicht.“
„Aber wie soll es sonst gehen?“, rufen die Jünger zurück. „Etwa ohne Hoffnung? Und ja, die Schuhe waren für uns definitiv zu groß. Aber dafür können wir nichts. Das Einzige, das wir können, ist nach und nach in diese Schuhe hineinzuwachsen.“
Vielfältig sind ihre Erfahrungen.
Einmal treffen sie einen Mann, der im Sterben liegt.
Auferwecken können sie ihn nicht, er ist ja noch nicht tot.
So bleiben sie bei ihm und halten seine Hand.
Sie reden mit ihm. Sie schweigen mit ihm. Sie sind für ihn da.
Sie beten.
Einmal lachen sie, als der Mann einen Witz erzählt.
Dann stirbt er.
Sein Tod macht sie traurig.
Aber seine Frau sagt: „Es war gut, dass ihr hier wart, in dieser Stunde.“
„Aber hätten wir nicht?“, fragen sie. „Oder sollen wir nicht doch?“
Die Frau schüttelt den Kopf.
„Es ist, wie es ist“, sagt sie.
Da gehen sie weiter. Ins nächste Dorf.
Einmal treffen sie einen Mann, der im Sterben liegt.
Auferwecken können sie ihn nicht, er ist ja noch nicht tot.
So bleiben sie bei ihm und halten seine Hand.
Sie reden mit ihm. Sie schweigen mit ihm. Sie sind für ihn da.
Sie beten.
Einmal lachen sie, als der Mann einen Witz erzählt.
Dann stirbt er.
Sein Tod macht sie traurig.
Aber seine Frau sagt: „Es war gut, dass ihr hier wart, in dieser Stunde.“
„Aber hätten wir nicht?“, fragen sie. „Oder sollen wir nicht doch?“
Die Frau schüttelt den Kopf.
„Es ist, wie es ist“, sagt sie.
Da gehen sie weiter. Ins nächste Dorf.
Sie sehen Glück und teilen es.
Sie sehen Unglück und teilen es.
Dabei halten sie immer die Hoffnung hoch.
Die Hoffnung auf das Reich Gottes.
Den Himmel auf Erden.
Sie sehen Unglück und teilen es.
Dabei halten sie immer die Hoffnung hoch.
Die Hoffnung auf das Reich Gottes.
Den Himmel auf Erden.
Und dann, nach vielen Wochen, kommen sie zu Jesus zurück.
Der steht da,
als wäre nichts gewesen.
Und doch ist alles ganz anders.
als wäre nichts gewesen.
Und doch ist alles ganz anders.
Es gibt Menschen, bei denen wird ein Raum größer, wenn sie ihn betreten und das eigene Herz, das einem vorher noch eng vorkam, wird auf einmal ganz weit. Die Ängste fallen von einem ab wie faules Obst, dafür keimt Hoffnung auf. Geborgenheit ist da, und Vertrauen. Einfach so.
Ein solches Vertrauen spüren die beiden Jünger, als sie Jesus sehen.
Sie müssen ihm nichts erzählen.
Nichts von den viel zu großen Schuhen, mit denen sie unterwegs waren.
Nichts von ihrem Stolpern und Fallen,
und auch nichts von ihrem Aufstehen.
Er weiß es.
Ja, er hat das alles selbst schon erlebt.
Ihm müssen sie nichts beweisen.
Sie müssen ihm nichts erzählen.
Nichts von den viel zu großen Schuhen, mit denen sie unterwegs waren.
Nichts von ihrem Stolpern und Fallen,
und auch nichts von ihrem Aufstehen.
Er weiß es.
Ja, er hat das alles selbst schon erlebt.
Ihm müssen sie nichts beweisen.
„Und?“, fragt er nur. „Hat es einmal bei euch geklappt?“
„Mehr als einmal“, rufen die beiden. Und strahlen dabei.
„Einen Mann haben wir beim Sterben begleitet“, sagt Petrus.
„Das ist gut“, erwidert Jesus. „Jemand auf seinem letzten Weg beizustehen, ist genauso wichtig, wie jemandem ein neues Leben zu schenken.“
„Und einer Frau haben wir bei ihren Rückenschmerzen geholfen.“
„Mehr als einmal“, rufen die beiden. Und strahlen dabei.
„Einen Mann haben wir beim Sterben begleitet“, sagt Petrus.
„Das ist gut“, erwidert Jesus. „Jemand auf seinem letzten Weg beizustehen, ist genauso wichtig, wie jemandem ein neues Leben zu schenken.“
„Und einer Frau haben wir bei ihren Rückenschmerzen geholfen.“
„Wusste ich es doch“, sagt Jesus. „Dass ihr mit meinen Schuhen laufen könnt, auf euren Wegen, und auf eure Weise.“ Und er nickt. „Ja, ihr könnt das!“
„Ihr könnt das!“, ruft Jesus auch zu uns.
„Ihr könnt das.
Den Menschen Mut machen, damit sie sich trauen, ein Stückchen Himmel auf die Erde holen.
Ihr könnt das,
Menschen berühren. An Leib und Seele, so dass sie aufatmen und nicht mehr alles so schwer nehmen.
Ihr könnt das.
Sie zu heilen, von dem Dämon der Angst, der ihre Schritte lähmt,
von dem Dämon des Hochmuts, der sie blind macht
und von dem Dämon der Resignation, der sie stumm macht.
Ihr könnt das alles leben,
und ihr könnt das an andere weitergeben
auch wenn die Schuhe für euch zu groß sind.
Ihr könnt in diese Schuhe hineinwachsen.
Jetzt. Denn das Reich Gottes ist nah.“
Amen.
„Ihr könnt das.
Den Menschen Mut machen, damit sie sich trauen, ein Stückchen Himmel auf die Erde holen.
Ihr könnt das,
Menschen berühren. An Leib und Seele, so dass sie aufatmen und nicht mehr alles so schwer nehmen.
Ihr könnt das.
Sie zu heilen, von dem Dämon der Angst, der ihre Schritte lähmt,
von dem Dämon des Hochmuts, der sie blind macht
und von dem Dämon der Resignation, der sie stumm macht.
Ihr könnt das alles leben,
und ihr könnt das an andere weitergeben
auch wenn die Schuhe für euch zu groß sind.
Ihr könnt in diese Schuhe hineinwachsen.
Jetzt. Denn das Reich Gottes ist nah.“
Amen.
Pfr. Paul Wassmer (5. So. n. Trin. ; 20.7.2025, Maulburg)
