Musik zum Eingang
Begrüßung:
Liebe Gemeinde
Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst,
der von uns, den Konfirmandinnen und Konfirmanden, gestaltet wird.
Es geht in diesem Gottesdienst um die Gedanken,
Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst,
der von uns, den Konfirmandinnen und Konfirmanden, gestaltet wird.
Es geht in diesem Gottesdienst um die Gedanken,
die wir uns machen, wenn wir auf andere Menschen treffen.
Findet mich der andere sympathisch?
Findet mich der andere sympathisch?
Oder lacht er oder sie heimlich über mich?
Was würden wir machen, wenn wir wüssten,
was die anderen über uns denken?
Was würde sich für uns ändern? Was bliebe gleich?
Dabei wird in diesem Gottesdienst manches anders sein, als gewohnt.
So finden Sie auf ihren Plätzen rote und grüne Karten.
Diese Karten sind für drei Abstimmungen bestimmt,
die in diesem Gottesdienst stattfinden.
was die anderen über uns denken?
Was würde sich für uns ändern? Was bliebe gleich?
Dabei wird in diesem Gottesdienst manches anders sein, als gewohnt.
So finden Sie auf ihren Plätzen rote und grüne Karten.
Diese Karten sind für drei Abstimmungen bestimmt,
die in diesem Gottesdienst stattfinden.
Lasst uns nun miteinander das erste Lied singen:
Lied 1: NL 105, 1-3 Atme in uns, heiliger Geist
Eingangsgebet:
Lasst uns beten. Ich bitte Sie dazu alle, aufzustehen
Lieber Gott
wir danken Dir,
für Essen und Trinken,
und für alles, was uns Leben schenkt.
Wir danken dir,
dass wir unsere Meinung frei äußern können,
ohne Angst haben zu müssen.
Beschütze uns vor den negativen Energien,
die uns manchmal umgeben,
vor Hass, Neid oder Selbstzweifel.
Hilf uns, unsere Gedanken zu ordnen
und für unser Leben Klarheit zu finden.
Und dort, wo die Unzufriedenheit an uns nagt,
Hilf uns Zufriedenheit zu finden.
Jetzt und alle Zeit.
wir danken Dir,
für Essen und Trinken,
und für alles, was uns Leben schenkt.
Wir danken dir,
dass wir unsere Meinung frei äußern können,
ohne Angst haben zu müssen.
Beschütze uns vor den negativen Energien,
die uns manchmal umgeben,
vor Hass, Neid oder Selbstzweifel.
Hilf uns, unsere Gedanken zu ordnen
und für unser Leben Klarheit zu finden.
Und dort, wo die Unzufriedenheit an uns nagt,
Hilf uns Zufriedenheit zu finden.
Jetzt und alle Zeit.
Gemeinde: Amen
Musik
Liebe Gemeinde
Viele von Ihnen haben sich bestimmt schon einmal gefragt:
Viele von Ihnen haben sich bestimmt schon einmal gefragt:
„Was denken andere über mich?“
Wir, die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben uns zu dieser Frage eine
Wir, die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben uns zu dieser Frage eine
Geschichte ausgedacht. Wir laden Sie nun ein, dieser Geschichte zu folgen.
Die Geschichte beginnt in der Schule. Und wir hören in dieser Geschichte nicht nur
Die Geschichte beginnt in der Schule. Und wir hören in dieser Geschichte nicht nur
die Worte, die gesprochen werden, sondern auch die Gedanken:
Spielszene I
Musik Mehrere Jugendliche sitzen auf einer Seite auf Stühlen
Melanie tritt von der anderen Seite auf und bleibt stehen
Gedanken von Melanie: Heute ist mein erster Schultag in der neuen Klasse.
Hoffentlich geht alles gut und ich blamier´ mich nicht gleich.
Wohin soll ich mich setzen? Ah. Dort hinten ist noch ein Platz.
Wohin soll ich mich setzen? Ah. Dort hinten ist noch ein Platz.
Melanie geht zwei Schritte weiter
Gedanken von Tom: Ich werde der Neuen jetzt erst mal einen Gehfehler geben.
Damit der erste Tag so richtig peinlich wird.
Melanie läuft an Tom vorbei und der lässt sie stolpern.
Melanie fällt auf den Boden. Ihre Sachen werden auf dem Boden verteilt.
Gedanken von Melanie: Ah. Das tat weh! Was soll das?
Gedanken von Tom: Wie tollpatschig ist die denn?
Tom: Hey! Kannst Du nicht aufpassen?
Melanie: Tschuldigung.
Gedanken von Melanie: Mist! Warum habe ich nicht besser aufgepasst?
Jetzt halten mich alle für tolpatschig.
Dabei kenne ich hier doch noch gar niemanden.
Jetzt halten mich alle für tolpatschig.
Dabei kenne ich hier doch noch gar niemanden.
Gedanken von Jana: Die Arme. Der muss ich unbedingt helfen.
Wenn mir so etwas an meinem ersten Tag in der neuen Klasse passiert wäre,
hätte ich mir auch gewünscht, dass mir jemand hilft.
Jana steht auf und hilft Melanie beim Aufstehen.
Jana: Hi, ich bin Jana. Willst Du dich zu mir setzen?
Gedanken von Melanie: Das ist aber nett.
Melanie: Danke. Ich bin Melanie.
Melanie: Danke. Ich bin Melanie.
Gedanken von Jana: Die Neue scheint nett zu sein. Hoffentlich wird sie
von den anderen nicht so geärgert, wie ich.
Jana: Mach dir keine Gedanken um die. Das sind alles Idioten.
Gedanken von Melanie: Wenn das nur so einfach wär, sich nicht zu ärgern.
Melanie: Ich versuch´s. Trotzdem denken jetzt bestimmt alle
ich sei total tolpatschig und blöd.
Jana: Dann sollen sie das eben denken. Ist doch egal!
Musik
Was denken Sie: Ist Melanie tolpatschig? Oder trägt jemand anderes die Schuld,
dass sie auf dem Boden gelandet ist?
Sie haben alle grüne und rote Kärtchen:
Grün: Melanie ist tolpatschig
Rot: Nein. Mit Melanie ist alles in Ordnung.
Abstimmung
Manchmal quälen wir uns mit allen möglichen Selbstzweifeln. Da täte es
uns gut, zu wissen, was die anderen über uns denken. Dann würden viele
Selbstzweifel ganz von selbst wieder verschwinden.
Warum tut es noch gut, zu wissen, was andere über einen denken?
(Zwei Jugendliche kommen nach vorne und lesen abwechselnd vor:)
Manchmal macht man vielleicht etwas Falsches und es fällt einem gar nicht auf.
Manchmal können wir uns auf diese Weise verbessern.
Oder wir nerven die anderen nicht mehr mit unserem Verhalten.
Manchmal würden wir auf diese Weise eine Bestätigung für das erhalten, was wir tun.
Eine positive Rückmeldung, die uns stärker macht.
Und nicht zuletzt: wir würden einander viel besser verstehen, wenn wir wüssten,
was der andere jeweils denkt.
was der andere jeweils denkt.
Warum sollten wir manchmal aber besser gar nicht erst wissen wollen,
was andere über uns denken?
Weil wir uns sonst auf Dauer zu sehr von den Meinungen anderer abhängig machen
was andere über uns denken?
Weil wir uns sonst auf Dauer zu sehr von den Meinungen anderer abhängig machen
und dabei das Gefühl für uns selbst verlieren.
Weil manche Leute einfach nur dumm sind und es uns egal sein sollte,
was sie über uns denken.
Weil wir manchmal durch das, was andere über uns denken, verletzt werden.
Weil es am Ende nicht darauf ankommt, was andere über uns denken, sondern darauf,
was man selbst über sich denkt. Ja, dass man sich selbst liebt, so wie man ist.
Auch wenn man nicht perfekt ist.
Denn letztlich ist jeder so, wie er oder sie ist. Und es nützt einem oft gar nichts, zu wissen,
was andere über einen denken.
Wir singen nun das Lied
Lied: NL 201, 1-3 Vergiss es nie
Spielszene 2
Liebe Gemeinde
Sie fragen sich vielleicht: Wie geht die Geschichte von Melanie nun weiter?
Kaum in der neuen Klasse angekommen, verliebt sie sich prompt in einen Jungen.
Alle möglichen Gedanken gehen ihr durch den Kopf. Genauso wie Simon, als er merkt, dass
Sie fragen sich vielleicht: Wie geht die Geschichte von Melanie nun weiter?
Kaum in der neuen Klasse angekommen, verliebt sie sich prompt in einen Jungen.
Alle möglichen Gedanken gehen ihr durch den Kopf. Genauso wie Simon, als er merkt, dass
Melanie ein Auge auf ihn geworfen hat.
Melanie und Simon stehen sich gegenüber, aber weit voneinander getrennt
Gedanken von Simon: Warum sieht mich die Neue die ganze Zeit über so an?
Habe ich vielleicht etwas in meinem Gesicht?
Gedanken von Melanie: Der Junge da ist voll hübsch. Ich kann gar nicht aufhören, ihn anzusehen.
Ob er wohl Sport macht? Oder eine Freundin hat?
Vielleicht findet er mich ja komisch,
weil ich vorhin auf den Boden gefallen bin?
Soll ich ihn vielleicht ansprechen? Aber irgendwie traue ich mich nicht.
Gedanken von Simon: Sie sieht mich ja noch immer an. Was soll das? Ist sie etwa in mich verliebt?
Gedanken von Melanie: Jetzt sieht er auf einmal zurück. Empfindet er vielleicht etwas für mich?
Oder hat er nur einfach so zu mir hergesehen und ich bin ihm völlig egal?
Gedanken von Simon: Sie sieht ja noch immer her.
Eigentlich ist das ja ganz cool, dass sie mich so ansieht.
Soll ich sie vielleicht ansprechen? Oder lieber nicht?
Soll ich sie vielleicht ansprechen? Oder lieber nicht?
Was denken Sie? Soll Melanie Simon sagen sollen, dass sie in ihn verliebt ist?
Oder soll sie darauf warten, dass Simon sie anspricht?
Oder soll sie darauf warten, dass Simon sie anspricht?
Grün: Melanie sagt Simon, dass sie in ihn verliebt ist.
Rot: Sie sagt nichts und wartet, was geschieht.
Rot: Sie sagt nichts und wartet, was geschieht.
Abstimmung
Manche Gedanken sind so persönlich, dass man sich oft nicht traut, sie mit anderen
Menschen zu teilen. Aber wenn wir diese Gedanken bei uns behalten, bleiben wir auf Dauer
allein. Ob auch Melanie alleine bleibt? Wie geht ihre Geschichte weiter?
(Melanie und Simon gehen auf einander zu)
Simon: Warum siehst du mich die ganze Zeit so an?
Melanie: Entschuldigung, ich hab´ das gar nicht so wahrgenommen.
Simon: Es war etwas seltsam.
Melanie: Sorry, das wir wirklich keine Absicht.
Simon: Ist schon gut. Du bist neu hier?
Melanie: Ja, Ich kenne hier noch niemanden und weiß auch nicht, wo was ist.
Simon: Das ist blöd. Wenn Du willst, kann ich Dir in der großen Pause alles zeigen.
Melanie: Das wäre toll. Aber Du musst das nicht machen.
Simon: Schon ok. Ich mach´ das gern.
Melanie Echt?
Simon: Ja.
Melanie: Und du denkst nicht, dass ich ein bisschen komisch bin, weil ich vorhin auf den
Boden gefallen bin?
Simon: Nein, das hätte doch jedem passieren können. Außerdem war das die Schuld
von Tom. Und nicht von Dir.
Melanie: Danke. Machst Du eigentlich Sport? Du siehst so aus als ...
Simon: Ja, ich spiele Fußball.
Melanie: Toll. Ich mache Handball. Aber hin und wieder kicke ich auch.
Simon: Dann können wir uns ja nach der Schule mal auf dem Sportplatz treffen.
Melanie: Gern. Warte. Ich gebe Dir meine Nummer. Dann können wir uns schreiben, wann
und wo wir uns treffen. OK?
Simon: Gern.
(Beide gehen miteinander ab)
Wir singen das Lied
Lied: NL 116, 1-4 Da ist ein Sehnen tief in uns
Spielszene 3:
Liebe Gemeinde
Melanie und Simon kamen sich näher und irgendwann traute sich Melanie Simon zu
sagen, dass sie sich ihn verliebt hat. Auch Simon spürte ein Kribbeln im Bauch und
so wurden die beiden ein Paar. Am Anfang war alles toll, aber dann …
(Jana und Melanie treten auf)
Jana: Ist alles ok bei Dir? Du siehst so traurig aus?
Melanie: Nee, nicht wirklich. Simon ist in letzter Zeit so komisch. Er ist die ganze Zeit mit
seinen Freunden zusammen und will sich nicht mehr mit mir treffen.
Jana: Vielleicht solltest Du ja mit ihm darüber reden?
Melanie: Ja, schon. Aber ich weiß nicht, was ich sagen soll. Vielleicht bin ich ja so
wütend, dass ich das Falsche sage – und alles ist aus?
(Beide gehen wieder weg)
Was meinen Sie? Soll man bei einem Streit dem anderen sagen, was man
denkt? Oder sollte man seine Meinung manchmal besser bei sich behalten,
um den anderen nicht zu verletzen?
Grün: Man sagt offen seine Meinung
Rot: Man hält sich manchmal im Streit besser zurück
Rot: Man hält sich manchmal im Streit besser zurück
Abstimmung
Manchmal gibt es im Leben keine eindeutigen Antworten.
Ein falsches Wort und ein Streit eskaliert.
Ein zu langes Schweigen, und etwas stirbt in uns.
Ein falsches Wort und ein Streit eskaliert.
Ein zu langes Schweigen, und etwas stirbt in uns.
Wie geht die Geschichte von Melanie und Simon weiter?
(Melanie und Simon treten auf)
Melanie: Du, Simon. Ich muss mit dir reden
Simon: Was ist?
Melanie: Mich nervt es, dass Du Deine ganze Zeit immer nur mit Deinen Freunden verbringst.
Wir haben gar keine Zeit mehr für uns.
Wir haben gar keine Zeit mehr für uns.
Simon: Du kannst doch auch Zeit mit deinen Freunden verbringen.
Melanie: Kann ich. Und mach´ ich auch. Aber ich würde auch gern mehr Zeit mit Dir
zusammen sein. Liebst Du mich denn gar nicht mehr? Oder was ist los?
Simon: Ich weiß nicht, was los ist. Sicher mag ich dich. Aber ich will auch Zeit mit
meinen Freunden verbringen und …
Melanie: Gib doch zu, Dir sind Deine Freunde wichtiger, als ich.
Simon: Nicht doch. (Er umarmt sie)
Sollen wir morgen Nachmittag etwas zusammen machen?
Sollen wir morgen Nachmittag etwas zusammen machen?
Melanie: Das wäre schön.
Simon: Also abgemacht. Morgen Nachmittag. Ich hol´ dich ab.
Melanie: Abgemacht.
(Beide gehen ab)
Es gut gut, einander die Wahrheit zu sagen. Die Wahrheit über das, was wir brauchen.
An Nähe und Distanz. An Zeit miteinander und an Zeit für sich.
Damit die Gedanken in uns nicht dauernd Karussell fahren,
An Nähe und Distanz. An Zeit miteinander und an Zeit für sich.
Damit die Gedanken in uns nicht dauernd Karussell fahren,
sondern wir mit uns und mit den anderen im Einklang leben.
Wir singen das Lied:
Lied: NL 176, 1-3 Liebe ist Leben
Predigt
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden
Liebe Eltern
Liebe Gottesdienstbesucherinnen und Besucher
Liebe Eltern
Liebe Gottesdienstbesucherinnen und Besucher
Wir hören auf ein Wort aus der Bibel.
Im ersten Samuelbuch steht:
„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist;
der Herr aber sieht das Herz an.“
der Herr aber sieht das Herz an.“
Liebe Gemeinde
Viele Menschen sehen oft nur auf das Äußere. Sie sehen auf die Frisur, ob die Haare geschnitten sind oder nicht, ob man sympathisch wirkt oder nicht. Aber kein Mensch kann in einen anderen Menschen hineinsehen.
Gott dagegen sieht in unser Herz. Er weiß, wie es in uns aussieht. Er sieht unsere Gedanken. Die guten, wie die schlechten.
Das gefällt mir an Gott. Für ihn zählt nicht das Äußerliche, sondern das Herz. Und obwohl unser Herz nicht immer gut ist, verurteilt er uns nicht.
Viele Menschen sehen oft nur auf das Äußere. Sie sehen auf die Frisur, ob die Haare geschnitten sind oder nicht, ob man sympathisch wirkt oder nicht. Aber kein Mensch kann in einen anderen Menschen hineinsehen.
Gott dagegen sieht in unser Herz. Er weiß, wie es in uns aussieht. Er sieht unsere Gedanken. Die guten, wie die schlechten.
Das gefällt mir an Gott. Für ihn zählt nicht das Äußerliche, sondern das Herz. Und obwohl unser Herz nicht immer gut ist, verurteilt er uns nicht.
Das ist mehr, als wir Menschen oft schaffen. Unter Menschen herrscht oft eine gewisse Spannung. Jeder Mensch urteilt. Mit Worten. Mit Blicken. Und Gedanken. Aus einem solchen Urteil wird schnell ein Verurteilen. Gott tut das nicht.
Für mich ist Gott darum ein Vorbild. Er hilft mir, dass auch ich die anderen Menschen so annehme, wie sie sind. Jede und jeder hat seine Macken. Sie machen uns als Menschen aus. Es tut gut, wenn auch wir einander mit unseren Fehlern annehmen, anstatt uns gegenseitig wegen dieser Fehler zu verurteilen.
Für mich ist Gott darum ein Vorbild. Er hilft mir, dass auch ich die anderen Menschen so annehme, wie sie sind. Jede und jeder hat seine Macken. Sie machen uns als Menschen aus. Es tut gut, wenn auch wir einander mit unseren Fehlern annehmen, anstatt uns gegenseitig wegen dieser Fehler zu verurteilen.
Wir wollen aus unseren Fehlern aber auch lernen und uns weiterentwickeln. Aber nicht, weil jemand es uns von außen sagt, sondern weil wir es selbst so wollen.
Das Aussehen zu verändern, ist dabei einfach. Eine neue Frisur und man sieht sofort anders aus. Das Herz zu verändern ist dagegen viel schwerer. Das Herz verharrt gern in seiner Ursprungsform. Es verändert sich nicht so schnell. Manchmal wird das Herz auch hart wie ein Stein. Weil es sich nicht mehr bewegt. Und sich nicht mehr bewegen lässt.
Gott hilft uns, unser Herz und damit auch unsere Menschlichkeit zu bewahren. Denn man kann noch so schlau oder verkopft sein, wenn einem dieser gewisse „Funke“ Menschlichkeit fehlt, geht das Leben in die falsche Richtung. Und das will niemand. Denn wie wir äußerlich aussehen, ist am Ende egal. Das Äußere vergeht. Aber wie unser Herz am Ende aussieht, das bleibt. Gott hilft uns, dass unser Herz am Ende schön aussieht. Und nur das zählt. Jetzt und in Ewigkeit. Amen.
Das Aussehen zu verändern, ist dabei einfach. Eine neue Frisur und man sieht sofort anders aus. Das Herz zu verändern ist dagegen viel schwerer. Das Herz verharrt gern in seiner Ursprungsform. Es verändert sich nicht so schnell. Manchmal wird das Herz auch hart wie ein Stein. Weil es sich nicht mehr bewegt. Und sich nicht mehr bewegen lässt.
Gott hilft uns, unser Herz und damit auch unsere Menschlichkeit zu bewahren. Denn man kann noch so schlau oder verkopft sein, wenn einem dieser gewisse „Funke“ Menschlichkeit fehlt, geht das Leben in die falsche Richtung. Und das will niemand. Denn wie wir äußerlich aussehen, ist am Ende egal. Das Äußere vergeht. Aber wie unser Herz am Ende aussieht, das bleibt. Gott hilft uns, dass unser Herz am Ende schön aussieht. Und nur das zählt. Jetzt und in Ewigkeit. Amen.
Lied: NL 82, 1-3 Suchen und fragen
Fürbitten
Lasst uns miteinander und füreinander beten. Ich bitte dazu alle, aufzustehen.
Ich bitte Sie, die einzelnen Fürbitten mit einem „Herr, erhöre uns“ abzuschließen.
Barmherziger Gott
Wir bitten dich um Selbstvertrauen und Selbstliebe für alle Menschen
in dieser tollen Welt. Wir rufen zu dir:
Wir bitten dich um Selbstvertrauen und Selbstliebe für alle Menschen
in dieser tollen Welt. Wir rufen zu dir:
Gemeinde: Herr, erhöre uns
Gott, wir bitten dich, dass wir Menschen uns nicht mehr so viele Sorgen darüber machen,
was andere über uns denken, sondern uns stattdessen bemühen, das zu tun, was richtig und
was andere über uns denken, sondern uns stattdessen bemühen, das zu tun, was richtig und
was nötig ist. Wir rufen zu dir:
Gemeinde: Herr, erhöre uns.
Gott, wir bitten dich, beschütze alle Menschen, die uns am Herzen liegen. Unserer Familie,
unsere Freunde. Wir rufen zu dir:
Gemeinde: Herr, erhöre uns.
Gott, wir bitten dich um Frieden in der Welt. Hass, Gewalt und Krieg macht das Leben so
vieler Menschen kaputt. Hilf uns Frieden zu finden. Wir rufen zu dir:
Gemeinde: Herr, erhöre uns.
Wir beten weiter, miteinander und füreinander in der Stille
Und mit den Worten Jesu beten wir:
Vater unser im Himmel
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.
Ich bitte Sie nun wieder Platz zu nehmen. Wir singen zum Abschluss das Lied:
Lied: NL 139, 1-3 Geh unter der Gnade
Lied: NL 139, 1-3 Geh unter der Gnade
Abkündigung (Kirchengemeinderat)
Segen
Ich bitte Sie alle, aufzustehen
Wir bitten Gott um seinen Segen:
Segne uns Gott und behüte uns.
Sieh unsere guten Gedanken und stärke sie
Sieh unsere bösen Gedanken und hilf uns,
sie loszulassen.
Hilf uns und allen Menschen, dass unser Herz vor Liebe strahlt.
Jetzt und in Ewigkeit.
Sieh unsere guten Gedanken und stärke sie
Sieh unsere bösen Gedanken und hilf uns,
sie loszulassen.
Hilf uns und allen Menschen, dass unser Herz vor Liebe strahlt.
Jetzt und in Ewigkeit.
Gemeinde: Amen, Amen, Amen.
Schlussmusik
